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Vorsitzende vertritt 2,2 Millionen Frauen

Hohenhameln Vorsitzende vertritt 2,2 Millionen Frauen

Frauen ticken anders als Männer – davon ist Cornelia Könneker überzeugt. Als Vorsitzende des Landesfrauenrates Niedersachsen führt die Hohenhamelnerin eine mächtige Lobby des weiblichen Geschlechts.

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Zu Hause in Hohenhameln: Cornelia Könneker im Garten mit ihren Hunden.

Quelle: im

Hohenhameln. Cornelia Könneker hat ihr Ehrenamt zum Hauptberuf gemacht. Würde sie ihre Arbeitsstunden zählen, sagt sie, käme deutlich mehr zusammen als ein Halbtagsjob. Schließlich ist sie als Vorsitzende des Landesfrauenrats ständig unterwegs, hält Vorträge, spricht mit Politikern und organisiert Tagungen.

Als Chef-Lobbyistin der niedersächsischen Frauen kämpft sie unter anderem für die Quote in der Privatwirtschaft – mindestens 40 Prozent soll sie betragen. „Wir sind müde geworden, darauf zu warten, dass die Unternehmen freiwillig mehr Frauen in Führungspositionen bringen“, sagt sie. „Wir brauchen die Quote zum Einstieg. In zehn Jahren kann man ja noch mal drüber reden.“ Männer klüngelten die gut bezahlten Jobs beim Bier aus – an dem Klischee sei etwas dran, glaubt Könneker. Frauen bleiben außen vor – auch, weil sie zu selbstkritisch sind.

Eigentlich ist die Hohenhamelnerin ausgebildete Krankenschwester. „Als meine drei Kinder da waren, habe ich den Beruf aber aufgegeben“, sagt Könneker. Stattdessen leitet die 48-Jährige ein „kleines Mehrgenerationenhaus“, wie sie halb im Scherz sagt: Neben den inzwischen erwachsenen Kindern kümmert sie sich um ihren Vater, um die Schwiegermutter und um ihre behinderte Schwester.

Als Hausfrau will Könneker aber nicht bezeichnet werden. Sie sieht sich gleichberechtigt neben ihrem Mann, der einen landwirtschaftlichen Betrieb leitet – auch wenn sie sich vor allem darum kümmere, dass sich zu Hause alle wohlfühlen.

Auch außerhalb der eigenen vier Wände wollte Könneker etwas bewegen. Deshalb trat sie vor 20 Jahren den Landfrauen bei. Inzwischen ist die 48-Jährige seit sechs Jahren Kreisvorsitzende und leitet den Dachverband.

„Frauen werden gebraucht – gerade jetzt“, sagt sie. „Sie sollen dafür sorgen, dass weiter Kinder geboren werden, aber gleichzeitig auch in Führungspositionen aufsteigen.“

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