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Vor 140 Jahren ging Zuckerfabrik in Betrieb

Hohenhameln Vor 140 Jahren ging Zuckerfabrik in Betrieb

Hohenhameln. Am 27. Oktober 1875, also vor 140 Jahren, startete die erste Kampagne - die Verarbeitung von Zuckerrüben zu Zucker - in der Hohenhamelner Fabrik. Anlässlich dieses Datums plant der Heimatverein Hohenhameln nun ein Buch, das sich der Industriegeschichte sowie deren Auswirkungen auf das Umfeld widmen wird.

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Von links: Otto Köhler, Bruno Riese, Horst Fette und Wilhelm Hilker vor der ehemaligen Trocknung der Zuckerfabrik Hohenhameln.

Etwa 130 Seiten stark soll das geplante Werk werden und im kommenden Herbst zu kaufen sein. „Genau zur einsetzenden Verarbeitung der Zuckerrüben“, wie der Vorsitzende des Heimatvereins, Otto Köhler, bei einem Pressegespräch erklärt.

Die Geschichte des Betriebs, der 1875 im Königreich Hannover seine Arbeit aufnahm, und erst 1964 seine Tore endgültig schloss, kann bewegter nicht sein: „In dieser Zeit hat sich so viel verändert,“ erklärt Wilhelm Hilker vom Verein, „nicht nur die Technik, sondern auch in der Gesellschaft.“

Dass die Fabrik für die meisten Hohenhamelner noch immer ein Begriff ist, liegt nicht nur an teilweise noch existierenden Gebäuden, sondern auch daran, dass viele selbst direkt mit ihr zu tun hatten - sei es durch Arbeit oder durch Erzählungen. Ein Aspekt, der während des Gesprächs mit Köhler, Hilker und Horst Fette sowie Bruno Riese mehr als deutlich wird.

Bruno Riese nimmt bei dem ambitionierten Projekt eine wichtige Rolle ein. Bereits im Jahr 2000 hatte sich der ehemalige Siedemeister ein Herz gefasst und in Eigenarbeit eine Chronik der Zuckerfabrik erarbeitet, von der er zehn Exemplare drucken ließ und an ehemalige Arbeitskollegen verteilte. Auf diese Arbeit stützt sich nun das Projekt des Heimatvereins.

Sein Interesse an der Fabrik „begründet sich in der Betriebszugehörigkeit von 1946 bis 1964“, wie Riese in einem kurzen Vorwort zu seinem Buch erklärt. Riese hat dabei die letzten Jahre der Zuckerfabrik miterlebt, bevor deren Arbeitsprozesse nach Clauen verlagert wurden. „Dort war einfach mehr Platz“, weiß Riese zu berichten, der sich für sein Buch durch stapelweise Aktenordner gewühlt hat.

Nun setzt der Heimatverein an diesem Punkt an und hofft auf breites Interesse in der Bevölkerung.

jaw

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