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Von Schichtkäse und Tierversuchen: Dorfspaziergang in Hohenhameln

Hohenhameln Von Schichtkäse und Tierversuchen: Dorfspaziergang in Hohenhameln

Hohenhameln. Geschichten aus alter Zeit hören und in Erinnerungen schwelgen - das konnten mehr als 50 neugierige Bürger beim Dorfspaziergang des Heimatvereins Hohenhameln. Unter der Leitung von Otto Köhler trotzen sie dem Regen, wanderten gemeinsam durch das westliche untere Dorf und begaben sich auf die Suche nach historischen Geschichten und Anekdoten aus Hohenhameln.

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Dorfspaziergang mit dem Heimatverein Hohenhameln: Otto Köhler erzählte Interessantes über die Dorfgeschichte.

Quelle: ls

Einer der ersten Stopps war der Hof Bosse, den die Besucher auch betreten durften: Hier lebten einst die letzten Bullen Hohenhamelns. Schräg gegenüber war früher die Molkerei, die den ersten richtigen Schichtkäse überhaupt produzierte - und wie sich herausstellte, auch den besten. Nicht nur Köhler schwärmte davon.

Anschließend begab sich die Gruppe zur ehemaligen Breiten Straße, die später in „Im unteren Dorfe“ umbenannt wurde - „denn in Clauen gab es auch eine Breite Straße und die Clauener bestanden darauf, ihren Namen zu behalten“, wusste Köhler. Doch nicht nur diese Straße erhielt im Laufe der Zeit einen anderen Namen: Die Totenstraße wurde später zum „Alten Kirchweg“ - sehr zum Missfallen einiger Bürger. Als es in Soßmar noch keine eigene Kirche gab, wurden deren Tote den Weg hochgefahren, um den Segen der Kirche zu bekommen, ehe sie in Soßmar beerdigt wurden. „Es war aber niemals der Kirchweg“, erklärte Köhler.

Ein weiterer Stopp war der ehemalige Hof Köhler - der Hof, auf dem Otto Köhler selbst groß geworden ist. „Mein Bruder und ich führten damals Versuche mit unserer Katze durch: Wir warfen sie mehrmals vom Balkon, bis wir herausfanden, dass sie immer auf den Pfoten landete. Aber sie ist immer wieder schwanzwedelnd angekommen“, berichtete Köhler mit einem Schmunzeln.

Danach ging es zu Stoltes Hof, früher „Rübenburg“ genannt. Heute ist dort ein Reiterhof. Besitzer Felix Stolte erzählte etwas über die Landwirtschaft heute sowie über das Leben damals auf dem Hof. In dem großen Haus lebten früher viele Familien unter einem Dach. „Ein Zehntel von Hohenhameln wohnte damals in dem Haus“, ergänzte Köhler im Scherz.

ls

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