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Vom Hufschmied zum Maschinenbauer

Traditionsbetrieb Bremer aus Equord Vom Hufschmied zum Maschinenbauer

Nur zehn Mitarbeiter hat die Firma Bremer aus Equord – doch ihren Namen kennen Landwirte aus ganz Europa. Mit ihren Geräten graben bayerische Bauern Äcker um, und die speziell angefertigten Transportwagen fahren beim Kölner Karneval mit.

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Bei der Montage: Axel Daumann zieht an einer Egge Scheiben fest. Das Montieren braucht Kraft – eine einzelne Scheibe wiegt etwa 20 Kilo, die gesamte Maschine bringt es auf 1,8 Tonnen.

Quelle: sur

Equord. „Vergangene Woche haben wir zehn Grubber in den Iran exportiert, das sind Maschinen für die Boden-Bearbeitung“, sagt Andrea Bremer. „Das ist aber eher die Ausnahme. 90 Prozent unseres Geschäfts spielt sich in Deutschland ab.“ Firmenchef Raymond Bremer führt den Familienbetrieb bereits in dritter Generation. Der Metallbau-Meister persönlich entwickelt die Maschinen, die seine Mitarbeiter von Hand montieren. Gegründet hat das Unternehmen vor 99 Jahren Otto Bremer. Auf Landmaschinen ist es erst seit den 1960er-Jahren spezialisiert – noch in der zweiten Generation führte ein Hufschmied die Firma. „Mein Schwiegervater hat hier noch Pferde beschlagen“, erzählt Andrea Bremer, die Frau des Chefs. Die alte Schmiede mit Amboss und Esse ist noch immer vorhanden und wird gelegentlich auch benutzt, im vergangenen Jahr wurden dort etwa Kerzenhalter für die Markuskirche geschmiedet. Weit öfter kommen heutzutage riesige Bohrer und Metallsägen zum Einsatz. In der Werkhalle steht ein Kran, mit dem sich die schweren Teile beim Schweißen anheben lassen. Weil die ehemalige Schmiede im Ortskern längst zu klein ist, hat Bremer ein Außenlager im Equorder Gewerbegebiet. „Früher hatten die Bauern viel kleinere Traktoren und kleinere Felder, da waren die Maschinen meist nur drei Meter breit“, erzählt Bremer. Heute bringen es manche Geräte ausgeklappt auf 18 Meter. In der großen Halle im Gewerbegebiet werden die Maschinen montiert und lackiert. Ein Muskeljob: Die einzelnen Scheiben wiegen im Schnitt 20 Kilo, die fertig montierte Egge bringt es auf fast zwei Tonnen.

sur

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