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Verkehrsbelastung durch Rübentransporte angeprangert

Hohenhameln Verkehrsbelastung durch Rübentransporte angeprangert

Hohenhameln. Fahren mehr Rübentransporter als sonst über Hohenhameln zur Zuckerfabrik Clauen? Die Bürgerinitiative (BI) für Umweltschutz in der Gemeinde Hohenhameln hat eine Verkehrszählung durchgeführt und das Ergebnis anschließend hochgerechnet.

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Das Bild hat die Bürgerinitiative für Umweltschutz von einem Rübentransporter gemacht, der am 28. Dezember auf der B 494 durch Hohenhameln fuhr.

Diese Zahlen bezweifeln jedoch die Verantwortlichen der Zuckerfabrik.

Nachdem sich Bürger verstärkt bei der BI über eine Zunahme des Rüben-Frachtverkehrs durch Hohenhameln beschwert hatten, haben Mitglieder der BI am 28. Dezember auf der Bundesstraße 494 eine Verkehrszählung durchgeführt, berichten die Vorsitzenden Hartmut Braun und Marianne Kauers-Theunert. Gezählt wurde auf dem Parkplatz gegenüber der Volksbank-Filiale im Ort. Erfasst wurden alle Fahrzeuge, die zwischen 1 und 2 Uhr, 7 und 8 Uhr, 13 und 14 Uhr sowie 19 und 20 Uhr den Kontrollpunkt passierten. Das Ergebnis: „In den vier Stunden fuhren 69 Rübentransporter zur Zuckerfabrik, und 64 Rübentransporter fuhren entleert durch Hohenhameln zurück - in der Summe sind dies 133 Fahrten“, legen die Vorsitzenden dar. Fast 90 Prozent der Fahrten seien durch Fuhrunternehmer erfolgt, der Rest seien An- und Rückfahrten von Landwirten mit eigener Zugmaschine gewesen.

Hochgerechnet auf 24 Stunden ergeben sich der BI zufolge 800 Fahrten, in der Hochphase sogar mehr. „Bei einem Tagesdurchschnitt von 800 Fahrten und einer Kampagnendauer von etwa 100 Tagen wären es 80 000 Rübentransporter, die in einer Saison durch Hohenhameln fahren“, so Braun und Kauers-Theunert. Für die Anwohner bedeute dies eine unerträgliche Lärm-, Stickoxid- und Feinstaubbelastung. Daher fordert die BI ein Nachtfahrverbot für Rübentransporte zwischen 22 und 6 Uhr, die Einrichtung einer Messstelle für Stickoxid und Feinstaub sowie die Umleitung von Lkw und Treckern um Hohenhameln herum - „wofür auch der Bau einer Umgehungsstraße notwendig sein könnte“, so die BI abschließend. Sie will den Rat und die Verwaltung der Gemeinde sowie die Nordzucker AG als Eigentümerin der Zuckerfabrik auffordern, tätig zu werden. Denn: „Der Gesundheitsschutz der Bürger muss absolute Priorität haben“.

mir

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