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Unterschriften gegen Windrad-Standort

Hohenhameln Unterschriften gegen Windrad-Standort

Mehrum. Der Windernergieanlagen-Standort am Kakenberg südlich von Mehrum findet nicht die Akzeptanz der Bürger. „Auch auf Druck aus der Bevölkerung hat der Ortsrat Unterschriften gesammelt“, erklärt Ortsbürgermeister Jens Böker (SPD) gegenüber der PAZ. Zahlreiche Bürger haben sich durch ihre Unterschrift gegen diesen Standort ausgesprochen.

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Für das Symbolfoto hat PAZ-Fotograf Ralf Büchler den schönen Regenbogen am Dienstagabend genutzt. Standort war an B 65 zwischen Mehrum und Kreisel mit Blick nach Südosten. Zu sehen sind die Windräder bei Solschen, die Gebäude im Vordergrund gehören zu Equord.

Quelle: rb

Die Listen hat Böker jetzt im Rahmen an den SPD-Bundestagsabgeordneten Hubertus Heil überreicht, der zum Nachbarschaftsgespräch zu Gast in Mehrum war (siehe Info-Kasten). Heil wird sie an seinen Parteikollegen und Unterbezirksvorsitzenden Gerd Meister weitergeben. Dieser wiederum hat einen Sitz in der Verbandsversammlung des Zweckverbands Braunschweig, die über die Standorte entscheidet.

„Da sich im Norden von Mehrum geeignetere Standorte befinden, möchten wir erreichen, dass zumindest das große Windkraftrad am Kakenberg zeitnah zurückgebaut und gegebenenfalls an nördlicher Stelle wieder aufgebaut wird“, erklärt Böker das Ansinnen. Denn insbesondere durch diese Anlage, deren Abstand deutlich unter 1000 Meter zum Ortsrand beträgt, beeinträchtigen Lärm und Schlagschattenbildung die Wohnqualität der Bürger.

„Eine Erweiterung des Gebietes würde diese Belastung noch einmal deutlich erhöhen. Wir freuen uns, dass der Zweckverband Großraum Braunschweig entsprechend den Einwänden der Bürger hier kein neues Vorranggebiet aufgenommen hat“, sagt der Ortsbürgermeister (PAZ berichtete). Begrüßt werde hingegen die nördlich gelegene Potenzialfläche zwischen Kraftwerk und dem Hämelerwald. Sie würde die Wohnqualität nicht maßgeblich beeinträchtigen. Aufgrund der Sichtbarriere durch das Kraftwerk, des großen Abstandes zum Ortsrand und der nördlichen Lage könne eine Lärmbelästigung sowie Schlagschattenbildung für die Bewohner Mehrums ausgeschlossen werden.

wos

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