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Unterricht mal anders: Realschüler lernten mehr über Demenz

Hohenhameln Unterricht mal anders: Realschüler lernten mehr über Demenz

Hohenhameln. Der Generationenhilfeverein Hand in Hand treibt das Projekt „Hohenhameln auf dem Weg zur demenzfreundlichen Kommune“ weiter voran. Auch die Realschule Hohenhameln hat sich dem Projekt angeschlossen. 15 Zehntklässler beschäftigten sich im Rahmen ihres Wahlpflichtkurses „Gesundheit und Soziales“ zuletzt mit dem Thema Demenz.

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Die Hohenhamelner Realschüler lernten von Referentin Nicole Karkoska (l.) mehr über das Thema Demenz. Dafür gab es auch Lob von Lehrer Matthias Brandes (hinten, 3.v.r.).

Quelle: oh

Rund zwei Monate lang hatte Nicole Karkoska, Lehrerin für Pflegeberufe am Klinikum Peine, den Jugendlichen intensive Einblicke vermittelt in die Erkrankung und ihre gesundheitlichen und sozialen Folgen. Karkoska unterstützt die Generationenhilfe seit Gründung 2012 als wissenschaftliche Begleiterin und durch zahlreiche Vorträge und Schulungen. Die Realschüler präsentierten zum Ende des Themas nun ihre Ergebnisse. „80 Prozent aller demenziell Erkrankten werden von Angehörigen zu Hause betreut und gepflegt“ lautete eine Kernaussage. „Da kommen große Probleme auf die Angehörigen zu.“

„Die Schüler gingen auf die Selbst- und Fremdwahrnehmung von Menschen mit Demenz ein und warben für eine verstehende Diagnostik und die Biographiearbeit in Pflegeeinrichtungen, um neben dem Wissen über das Krankheitsbild Verständnis für die Betroffenen aufzubringen“, schildert Gisela Grote von der Generationenhilfe. Grote hob einen Punkt heraus, den die Schüler in den vergangenen Monaten erkannt hatten: „Herausforderndes Verhalten von Menschen mit Demenz ist Ausdruck eines Bedürfnisses. Da sind Kreativität und Anstrengung von außen nötig, um den Bedürfnissen der Erkrankten auf die Spur zu kommen und ihnen gerecht zu werden.“

Für die Arbeitsergebnisse habe es übrigens sehr gute Noten gegeben für die Realschüler, berichtete Lehrer Matthias Brandes. Er dankte Referentin Karkoska und dem Generationenhilfeverein für die „angenehme Zusammenarbeit“, die durch die Fördergelder der Robert-Bosch-Stiftung ermöglicht worden war.

Dass das Ziel des Unterrichts-Projektes erreicht wurde, bestätigt auch Schülerin Celina: „Mein Uropa ist an Demenz erkrankt und das Projekt hat mir viel mehr Einsicht verschafft. Ich konnte das schon meiner Familie weitervermitteln.“

js

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