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Unternehmer fordern Parkverbot für Lastwagen

Hohenhameln Unternehmer fordern Parkverbot für Lastwagen

Hohenhameln . Das Gewerbegebiet Meierkamp in Hohenhameln wird nachts zum Lastwagen-Parkplatz - sehr zum Ärger der Anlieger, denen die Brummis schon mehrfach gegen die Zäune gefahren sind. Sie fordern deshalb ein Parkverbot für Lastwagen.

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Delle im Zaun: Im Gewerbegebiet Meierkamp in Hohenhameln parken vor allem nachts viele Lastwagen und richten mitunter Schäden an.

Quelle: oh

„Mein Zaun stand keine zehn Stunden, da lag schon der erste Pfahl auf dem Pflaster“, erzählt Christof Prinz. Schon dreimal seien die Laster dagegen gefahren. Die Reparatur kostete jeweils 1500 Euro und blieb an Prinz hängen, „denn keiner wollte es gewesen sein“, sagt er.

Prinz hat im Gewerbegebiet Meierkamp einen Sanitärbetrieb. Zusammen mit seinen Nachbarn verlangt er nun ein Parkverbot für Lastwagen und Anhänger. Sein Schreiben an die Gemeinde Hohenhameln haben insgesamt zehn Gewerbetreibende unterzeichnet - vom Supermarkt bis zum Seniorenheim.

In dem Brief heißt es, bei den unerwünschten Gästen handele es sich in der Regel „um komplette Lastzüge, die hier übernachten und alle keine örtlichen Kennzeichen haben, sondern gut zur Hälfte sogar aus dem Ausland kommen.“

Die Anlieger stört das nicht nur, weil des öfteren Zäune angefahren werden und ihnen zudem „der Parkraum genommen“ wird, sondern auch, weil das Gewerbegebiet von den parkenden Lastern „verschandelt“ werde. „Der werbewirksame Blick auf unsere Betriebe ist nicht möglich.“

Zudem äußern die Unternehmer Zweifel, ob die Pflasterung der Parkplätze die Mehrbelastung überhaupt aushalte: „Wenn dann früher als zu erwarten saniert werden muss, zahlen die Gemeinde und wir die Zeche.“

Bürgermeister Lutz Erwig (SPD) hat das Schreiben inzwischen an den Landkreis weitergeleitet. „Das kann die Gemeinde nicht entscheiden - wir dürfen kein Verkehrsschild ohne verkehrsbehördliche Anordnung aufstellen“, erklärt er.

Das bestätigte gestern auch Landkreis-Sprecher Henrik Kühn auf Nachfrage der PAZ. „Derartige Schilder würden zwar von der Gemeinde aufgestellt, allerdings nur dann, wenn sie vorab vom Landkreis verkehrsbehördlich angeordnet worden sind“, sagt Landkreis-Sprecher Henrik Kühn. Grundsätzlich seien Parkflächen „öffentlicher Straßenraum, der von allen Verkehrsteilnehmern genutzt werden kann“, erklärt er.

Trotzdem sei es möglich, Parkplatzes ausschließlich für PKW auszuweisen. „Dieses ist aber für Gewerbegebiete nicht vorgesehen, weil in diesem Fall überhaupt keine LKW die Parkflächen nutzen dürften – auch nicht etwaige Fahrzeuge der anliegenden Betriebe“, so Kühn. „Voraussetzung wäre darüber hinaus, dass von der LKW-Nutzung des Parkraums eine besondere Gefahrenlage ausgeht.“

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