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"Unsere Einsatzfähigkeit ist gesichert““

Hohenhameln "Unsere Einsatzfähigkeit ist gesichert““

Hohenhameln. 2014 war ein verhältnismäßig ruhiges Jahr für die Feuerwehren in der Gemeinde. Zu 57 Einsätzen mussten die ehrenamtlichen Helfer ausrücken - deutlich weniger als noch 2013. Gemeindebrandmeister Günther Becker blickt auf das vergangene Jahr zurück und wagt einen Ausblick.

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Für 2015 steht unter anderem die Umrüstung der Fahrzeuge auf Digitalfunk an.

Quelle: A

Nach einem umtriebigen Jahr 2013 ist wieder etwas mehr Ruhe bei der Hohenhamelner Gemeindefeuerwehr eingekehrt. „Das Einsatzgeschehen hat sich wieder eingependelt“, sagt Gemeindebrandmeister Günther Becker. „2013 war das durch mehrere Großbrände noch sehr ausgeprägt, in 2014 war es aber wieder verhältnismäßig ruhig.“ Zu 57 Einsätzen mussten die Feuerwehrleute ausrücken, 2013 waren es noch 78 gewesen. „Es war viel sogenanntes Tagesgeschäft dabei, zum Beispiel Tierrettungen oder Äste auf Fahrbahnen. Gott sei Dank gab es keine Großbrände“, sagt Becker.

Der größte Einsatz sei der Busunfall zwischen Soßmar und Hohenhameln im Mai gewesen: eine 55-jährige Autofahrerin aus Peine war mit ihrem Mercedes auf die Gegenfahrbahn geraten und frontal mit einem Linienbus kollidiert, der aus Richtung Soßmar zum Schulzentrum in Hohenhameln unterwegs war. 28 Verletzte, darunter eine Schwerverletzte, lautete die Bilanz. „Die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten - Rettungswagen-Besatzung, Notfallseelsorger und viele Einsatzkräfte - ist super gelaufen. Das lief absolut reibungslos“, lobt Becker.

Eine besondere Herausforderung für die Feuerwehr war auch die „Teilung“ Mehrums durch die Sanierung der Ortsdurchfahrt. „Zum Teil hätte auch die Feuerwehr im Einsatzfall nur eine Hälfte der Ortschaft erreichen können. Für die andere Seite hätten uns die Ortswehren aus Haimar und Sehnde unterstützt. Auch über die Gemeindegrenzen ist die Zusammenarbeit der Feuerwehren gut.“

Gleiches gelte für die Ortswehren: „Bei uns kann man wirklich von einer Gemeindefeuerwehr reden, denn die einzelnen Ortsfeuerwehren arbeiten eng und sehr gut zusammen.“ Durch die Zusammenarbeit sei auch die Einsatzfähigkeit immer gewährleistet, betont Becker: „Es ist gesichert, dass wir bei einem Alarm zu jeder Zeit und an jedem Ort in der Gemeinde genügend Einsatzkräfte vor Ort hätten.“

Für 2015 steht einiges auf der Agenda: Im zweiten Halbjahr sollen nacheinander die Fahrzeuge der Ortsfeuerwehren auf den modernen Digitalfunk umgerüstet werden. Der ermöglicht im Gegensatz zum analogen Funk störungsfreie Kommunikation in guter Sprachqualität. „Im Vorfeld zur Umrüstung werden unsere Feuerwehrleute im Umgang mit Digitalfunk geschult“, sagt Becker. Außerdem ist eine große Übung auf dem Gelände des Kraftwerks Mehrum geplant. „Da werden drei Szenarien aufgebaut, alle Ortswehren werden nacheinander an allen Stationen üben.“

Die Imagekampagne, bei der 2014 Postkarten an alle Kinder, Jugendliche und Frauen mit Infos über die Feuerwehr gesandt worden waren, soll 2015 in die nächste Runde gehen. Becker: „Diesmal wollen wir uns an alle Männer ab 16 Jahren wenden.“

js

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