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Udo-Jürgens-Wunschkonzert im Kleinen Theater

Hohenhameln Udo-Jürgens-Wunschkonzert im Kleinen Theater

Hohenhameln. Michael von Zalejski zeigte sich von der euphorischen Stimmung im Kleinen Theater bewegt - dort gastierte der Sänger und Pianist aus Hannover jetzt mit seiner Hommage an Udo Jürgens vor ausverkauftem Haus in Hohenhameln.

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Michael von Zalejski brachte die Lieder von Udo Jürgens in das Kleine Theater.

Quelle: oh

Hohenhameln. Seit drei Jahren tourt er damit durch Deutschland, um nur mit seiner kraftvollen Stimme und ohne große Show nicht nur die bekannten Lieder, sondern auch eher Unbekanntes aus dem Werk des vor zwölf Monaten verstorbenen deutschsprachigen Weltstars auf seine eigene Art zu interpretieren. „Ich bin kein Imitator, und wer jetzt einen Schlagerabend erwartet, wird schon auf seine Kosten kommen. Aber ich habe auch noch manche Überraschung dabei“, hieß es zu Beginn.

Und von Zalejski hält, was er verspricht: Jürgens’ tiefgründige Chansons wechseln sich ab mit lustigen, teils bissig-ironischen Titeln und den großen Erfolgen. Satirisch werden Privatfernsehen oder volkstümliche Musik (inklusive Mitmachstellen für die Zuschauer) aufs Korn genommen und immer wieder verschmitzt die Reibungspunkte im Zusammenleben von Mann und Frau beschrieben.

Besinnlich und poetisch wird es in den Augenblicken, in denen Erinnerungen an die Kindheit oder einfach nur die Liebe besungen werden.

Dabei gelingt es Zalejski mit seiner sympathisch nonchalanten Art, den Liedern seine eigene Note zu geben, auch wenn eine Zuschauerin nach dem Konzert verriet: „Ich habe den jungen Udo Jürgens mehrfach live erlebt, und wenn ich die Augen geschlossen habe, konnte ich ihn heute vor mir sehen“.

Selbstverständlich kamen auch die Klassiker: „Vielen Dank für die Blumen“ einschließlich der fast unbekannten Strophen, das „Ehrenwerte Haus“ und „Griechischer Wein“, so dass keine Wünsche offen bleiben. Am Ende wollten ihn die Zuschauer dennoch nicht einfach gehen lassen, und „Ich war noch niemals in New York“ reichte ihnen nicht aus, den Abend zu beschließen.

So schmeichelten die Zuschauer Michael von Zalejski die längste Zugabe eines Künstlers in der Geschichte des Kleinen Theaters ab, was ihn sichtlich anrührte und in ein spontanes Udo-Jürgens-Wunschkonzert gipfelte, bei dem von Zalejski Lieder seines Idols auf Zuruf anstimmte und sich für die überaus herzliche Atmosphäre bedankte.

Kompliment für mehr als zwei Stunden großes Spektakel mit Klavier und Gesang.

rd

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