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Trotz Martinshorn gibt es Unfälle mit Einsatzfahrzeugen

Hohenhameln Trotz Martinshorn gibt es Unfälle mit Einsatzfahrzeugen

Kreis Peine/Mehrum. Immer wieder kommt es zu Verkehrsunfällen mit Einsatzfahrzeugen wie Rettungswagen, Feuerwehr- oder Polizeiautos. Das jüngste Beispiel fand am vergangenen Dienstag in Mehrum statt (PAZ berichtete). Oft ist Fehlverhalten aufgrund von Uninformiertheit der Grund für solche Vorfälle.

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In Hannover ereignete sich dieser Unfall, an dem ein Polizeifahrzeug während einer Einsatzfahrt beteiligt war. Unfälle mit Fahrzeugen, die mit Martinshorn und Blaulicht unterwegs sind, passieren auch im Peiner Land immer wieder.

Martinshorn und Blaulicht vermitteln allen Verkehrsteilnehmern: Dieses Fahrzeug ist auf dem Weg zu einem Notfall. Das sogenannte Wegerecht wird von Einsatzkräften nur genutzt, wenn absolute Eile geboten ist - sei es ein Mensch in Not, ein Brand oder eine flüchtige Person.

Doch nicht immer verhalten sich andere Verkehrsteilnehmer so, dass die Einsatzfahrzeuge ungehindert passieren können. Vor allem die Feuerwehr hat immer wieder Probleme, den Einsatzort mit ihren großen Fahrzeugen zu erreichen.

„Es kommt oft vor, dass Zufahrten verstellt sind oder in der zweiten Reihe geparkt wird. Wir haben dann keine Möglichkeit, durchzukommen“, hat Kreisbrandmeister Rüdiger Ernst beobachtet. Immer wieder käme es vor, dass die Kameraden auf Unverständnis bei den anderen Verkehrsteilnehmer stoßen.

Ähnliches berichtet auch Stefan Fries, Leiter des Rettungsdienstes beim Deutschen Roten Kreuz. „Allerdings möchte ich niemandem eine böse Absicht unterstellen“, betont er. Oft sei der Wille da, aber das Verhalten nicht zielführend. „Oder die Teilnehmer bemerken uns einfach nicht - sei es durch die tiefstehende Sonne oder laute Musik.“

Lediglich das Verhalten auf mehrspurigen Straßen möchte er bewerten: „Jeder lernt in der Fahrschule, wie eine Rettungsgasse gebildet wird. Wenn man auf ein Stauende zufährt, dann sollte sich jeder automatisch an der richtigen Position einreihen.“

Peter Rathai von der Polizeidienststelle Peine und seine Kollegen haben hingegen keine außergewöhnliche Tendenz beim Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer festgestellt: „Natürlich ist immer mal wieder jemand dabei, der sich unsicher verhält, aber das bewegt sich im normalen Rahmen und ist kein Problem.“

wos

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