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Tödliche Schüsse: 21-Jährige wegen Mordes angeklagt

Algermissen Tödliche Schüsse: 21-Jährige wegen Mordes angeklagt

Algermissen. In Algermissen, das in unmittelbarer Nachbarschaft zu Hohenhameln liegt und ebenfalls zur Börderegion gehört, hat sich am 23. Juli offenbar ein Familiendrama abgespielt. Eine 21-Jährige soll ihren schlafenden Ehemann erschossen haben.

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Vor dem Landgericht Hildesheim wird die Verhandlung wegen Mordes stattfinden.

Quelle: A

Die Staatsanwaltschaft Hildesheim hat gegen die junge Frau Anklage wegen Mordes erhoben. Die Angeschuldigte sei dringend verdächtig, in den späten Abendstunden des 23. Juli dieses Jahres nach einem heftigen Streit ihren 62-jährigen schlafenden Ehemann erschossen zu haben, heißt es in der Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Hildesheim.

Hintergrund der Tat soll unter anderem ein Streit über einen geplanten Urlaub der Angeschuldigten sein. Gegenüber ihrem Ehemann, der sehr eifersüchtig gewesen sein soll, soll die junge Frau angegeben haben, ohne ihn einen gemeinsamen Urlaub mit Freundinnen verbringen zu wollen. Tatsächlich soll sie geplant haben, mit ihrem Liebhaber in den Urlaub zu fahren.

Nachdem der Ehemann sich zum Schlafen auf ein Sofa gelegt habe, soll die Angeschuldigte eine Schusswaffe ergriffen und insgesamt acht Schüsse auf Kopf und Körper des liegenden Mannes abgegeben haben, um ihn zu töten.

Der 62-jährige habe offenbar trotz des Streits mit einem körperlichen Angriff nicht gerechnet. Er verstarb infolge zweier Hirnsteckschüsse. Die Ehefrau soll ihn mit einer Decke zugedeckt haben, um den Eindruck zu erwecken, dass er schlafe. So soll sie versucht haben, eine frühzeitige Entdeckung zu verhindern.

Anschließend soll sie ihr Mobiltelefon entsorgt und ihre Zugänge zu sozialen Netzwerken abgemeldet haben, um jegliche Kontaktaufnahme zu verhindern. „Sie soll geplant haben, nach gewisser Zeit zurückzukehren und sich hinsichtlich des Todes ihres Mannes überrascht zu zeigen“, schreibt die Erste Staatsanwältin Christina Pannek in der Pressemitteilung.

Am Morgen soll sie, wie geplant, den zweiwöchigen Urlaub mit ihrem Liebhaber angetreten haben. Diesem und ihrem privaten Umfeld gegenüber soll sie die Hochzeit mit dem 62-Jährigen verschwiegen haben.

Die Angeschuldigte meldete sich in den frühen Morgenstunden des 8. August bei der Polizei. Sie hat den Tatvorwurf bestritten und angegeben, sich zwar bei Bekannten nach scharfen Waffen erkundigt zu haben. Damit habe sie aber lediglich ihrem Ehemann imponieren wollen.

Der Fall wird laut Pannek vor dem Schwurgericht des Landgerichts Hildesheim verhandelt.

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