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TSV Oldies besichtigten Kraftwerk in Mehrum

Hohenhameln TSV Oldies besichtigten Kraftwerk in Mehrum

Mehrum. Zu einer interessanten Besichtigungstour starteten jetzt die Aktiven Oldies des TSV 03 Sievershausen. Bei bestem Wetter trafen sich die Sievershäuser am Sportheim und radelten dann durch den Wald in Richtung Mehrum zum dortigen Kraftwerk.

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Interessante Führung: Die Aktiven Oldies des TSV 03 Sievershausen und in der Leitstelle des Kraftwerks Mehrum.

Quelle: oh

Vor Ort begrüßte zunächst Helmut Süß von der Kraftwerk Mehrum GmbH die Sportler. Ein kleiner Film erklärte den interessierten Oldies dann, wie man aus Kohle Strom macht. Nach einer Sicherheitseinweisung und dem Verteilen von Sicherheitshelmen und Ohrenstöpseln war es dann soweit: Die Theorie aus dem Film konnte in der Praxis erlebt werden.

Zunächst ging es in das 135 Meter hohe Kesselhaus und vorbei an den sechs Kohlemühlen. Dann standen die TSVer vor dem riesigen Kessel, in dem Kohlestaub bei etwa 1300 Grad verbrannt wird. Der Kessel funktioniert dabei wie ein überdimensionaler Durchlauferhitzer, in dem Wasser verdampft wird, das dann zur Turbine geleitet wird.

Die Aktiven TSV Oldies hatten auch die Gelegenheit, den Kessel von oben zu besichtigten. Zu diesem Zweck fuhren sie mit dem Fahrstuhl im Kesselhaus auf eine Höhe von 102 Metern. „Es war schon gewöhnungsbedürftig, durch Gitterroste einen Blick nach unten zu werfen“, sagt TSVer Jörg Schwieger mit einem Schmunzeln.

Vom Kesselhaus ging es in das Maschinenhaus. Dort steht das Herz des Kohlekraftwerks mit seinen rund 100 Mitarbeitern - die Turbine. Der Dampf dreht die Turbine und wandelt somit Wärmeenergie in Bewegungsenergie. Der angekoppelte Generator, den Helmut Süß anschaulich mit einem Fahrraddynamo verglich, stellt dann letztlich den Strom her.

Die Aktiven TSV Oldies hatten auch die Gelegenheit, einen Blick in die Leitstelle zu werfen. Hier wird das gesamte Kraftwerk und die Einspeisung in das Stromnetz koordiniert. Am Ende bedankten sich die Gäste für die ausführliche Führung; mit vielen neuen Informationen im Gepäck wurde der Weg nach Sievershausen angetreten. „Die Silhouette des Kraftwerks Mehrum und den weithin sichtbaren Rauch werden wir nun ganz anders betrachten“, sagt Schwieger.

mu

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