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Syrer zeigte bewegenden Film über seine Heimat

Hohenhameln Syrer zeigte bewegenden Film über seine Heimat

Hohenhameln. Pfarrer Thomas Mogge als Hausherr und Initiatorin Silvia Wahl freuten sich, dass der Saal der katholischen St.-Laurentius-Kirchen-Gemeinde am Mittwochabend aus allen Nähten zu platzen drohte: Groß war das Interesse am Filmabend mit Rawad Bohsas, der die syrische Hauptstadt Damaskus zum Thema machte.

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Der Film von Rawad Bohsas (l.), der vor 14 Monaten aus Syrien nach Deutschland kam, über seine Heimatstadt Damaskus stieß auf ein riesiges Interesse.

Quelle: hl

Besonders herzlich wurden zahlreiche Flüchtlinge begrüßt, die äußerst emotional die Szenen aus ihrer Heimat erlebten.

Rawad Bohsas, selbst aus Syrien stammend, über Armenien vor 14 Monaten nach Deutschland gekommen und von Beruf Kameramann, stellte seinen Film unter das Gandhy-Zitat „Es gibt keinen Weg zum Frieden - der Friede ist der Weg.“ Dabei widmete er sich ausschließlich seiner Heimatstadt vor jeglicher Zerstörung und beschrieb in seinem Vortrag diese wunderschöne „Hauptstadt des Jasmin“.

Die bewegten Besucher erlebten so das Bild einer liebenswerten Stadt, die - 11 000 Jahre alt - nicht nur epochal ein von der UNESCO anerkanntes Kulturgut ist. Authentische Musikbeispiele begleiteten die belebten, farbenfrohen Szenen der Basare ebenso wie die Bilder aus dem gleichfalls lebendigen Familienleben, das die bis heute ausgeprägte Gastlichkeit der Syrer unterstreicht.

Nach seinem Film, der von seiner Heimatliebe geprägt war, stellte sich Rawad Bohsas zahlreichen Fragen, die verdeutlichten, wie dankbar die Zuhörer allein dem aufklärenden und tief bewegenden Informationsmaterial waren. Dabei sprach er mit den Zuhörern auf Deutsch. Unterstützt wurde er von einer zufällig anwesenden Übersetzerin.

„Schon beim Schneiden des Film-Materials habe ich jeden Tag geweint“, offenbarte er die Emotionen, ihn die bei der Erstellung des Vortrags immer wieder zu erdrückten drohten.

So mischte sich denn am Ende eine doppelte Dankbarkeit der Besucher an den „jungen Mann aus Syrien“ - für die beeindruckende Tiefe des Vortrags und die herrlichen Platten mit arabischen Speisen, die gleichermaßen mit Andacht und Vergnügen geleert wurden.

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