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Süddorf setzte sich gegen Norddorf durch

Sievershausen Süddorf setzte sich gegen Norddorf durch

Sievershausen. Viel los war bei der lustigen Sievershäuser Dorffehde „Norddorf gegen Süddorf“ auf der Sportanlage des heimischen TSV.

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250 Besucher kamen zum Gottesdienst.

Quelle: oh

Sievershausen. Schon zum Gottesdienst, bei dem der erste Punkt des Tages für die meisten Gottesdienstbesucher der Dorfhälfte vergeben wird, strömten die Sievershäuser in Scharen. Rund 250 Besucher nahmen in blauer oder roter Kleidung teil. So viel, wie noch nie. Die blaue Kleidung steht dabei für das Süddorf, rot trägt das Norddorf. Besonders unvergessen: Die Taufe des kleinen Levy Chlupka im 16-Meter-Raum des Sievershäuser Sportplatzes. Pastorin Hanna Dallmeier ließ ihrerseits nichts unversucht, um beide Dorfhälften friedlich aufeinander einzustimmen. Da der kleine Levy erst vor kurzem vom Norden in den Süden gezogen ist, vergab sie einen halben Extrapunkt für beide Dorfhälften.

Die Harmonie hielt jedoch nicht lange an. Es wurde auf die Zählung der Gottesdienstteilnehmer bestanden und so ging der „Gottesdienstpunkt“ mit großem Vorsprung in den Süden. Spielstand damit 1,5 zu 0,5 für den Süden. Anschließend spielten Kinder, Jugendliche und Erwachsene Fußball gegeneinander - dabei wurden alle Altersklassen vom roten Team gewonnen. Spielstand 3,5 zu 1,5 für den Norden.

Dann war es endlich so weit, das Spiel ohne Grenzen konnte beginnen. Zunächst waren die Kinder an der Reihe. Beim Spiel „Fanta-Ping-Pong“ musste ein Tischtennisball in mit Sprudel gefüllte Gläser geworfen werden, die dann ausgetrunken werden mussten. Punkt für den Süden. Bei „Sackhüpfen mal anders“ mussten jeweils vier Personen in einem Bigpack über einen Parcours hoppeln. Der Süden hatte die bessere Technik. Ausgleich zum 3,5 zu 3,5.

Nächstes Spiel: Kinder mussten Wasser in ein Rohr gießen und am anderen Ende wieder auffangen. Die Kinder aus dem Süddorf waren an diesem Tag nicht zu schlagen.

Unentschieden ging das Leiterspiel aus. Zehn Spieler wurden zwischen den Leiterstufen eingeklemmt und mussten so einen Parcours absolvieren. Beim Spiel „Stocksteif“ wurden Bambusstöcke durch Shirt und Hose gesteckt, so dass das Gehen fast unmöglich war. Der Süden machte es auch hier besser.

Dann durften auch die Männer „Ping-Pong“ spielen. Allerdings mit vollen Biergläsern. Gingen die ersten Biere noch mit Schwung runter, so war der Durst doch schnell verflogen. Der Süden war durstiger. So stand es schon vor dem Abschlussspiel uneinholbar 7,5 zu 4,5 für das Süddorf. Für eine Riesenbelustigung sorgte dann nochmal das letzte Spiel „Schwamm drüber“. An einer Anglerhose war im Po-Bereich ein Schwamm genäht. Mit diesem musste dann Wasser von einem Eimer zum anderen transportiert werden. Das Norddorf war standfester und holte den letzten Punkt. Dennoch konnte der „Bürgermeister des Süddorfs“ Walter Behrens mit Stolz die Siegertafel in Empfang nehmen. Insgesamt steht es nun sieben zu fünf für das Süddorf.

Noch lange wurde auf der Sportanlage am Schmiedeweg der tolle Tag gefeiert, vereint, ob in blau oder rot - zumindest bis zur nächsten Dorffehde in 2016...

sip

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