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Streit um nicht umgemeldetes Auto

Hohenhameln Streit um nicht umgemeldetes Auto

Ungerecht behandelt fühlt sich ein Leser aus Hohenhameln vom Landkreis. Er hatte sich umgemeldet, ohne tatsächlich umzuziehen, und wurde dann „geblitzt“.

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Ein solches Blitzgerät wurde einem Mann aus Hohenhameln zum Verhängnis.

Quelle: archiv

Hohenhameln . Die Verwarnung wegen der Geschwindigkeitsüberschreitung ging an die neue Adresse. In diesem Zusammenhang wurde beim Fachdienst Straßenverkehr festgestellt, dass das Fahrzeug unter der alten Adresse registriert war. Der Mann wurde schriftlich aufgefordert, dies zu ändern. „Da ich doch nicht umgezogen bin, hatte ich die Änderung nicht vorgenommen“, sagt der Leser. Er sagt, er habe sich telefonisch mit dem Straßenverkehrsamt in Verbindung gesetzt und den Sachverhalt geschildert.

Mündlich sei ihm zugesichert worden, dass er das Fahrzeug nicht ummelden müsse, wenn er sich wieder unter seiner alten Adresse anmeldet. „Das habe ich getan und die Sache für erledigt gehalten“, sagt er. Am Freitag vor Pfingsten kam ein Schreiben, dass das Fahrzeug ab sofort stillgelegt werde, weil es noch nicht unter der neuen Adresse gemeldet sei.

„Ich konnte erst am Dienstag reagieren und hatte während des Wochenendes mein Auto nicht zur Verfügung“, ärgert sich der Mann. Außerdem wurmt es ihn, dass – obwohl die Behörden sich ja offensichtlich bezüglich der Adressen der Bürger austauschen – Schreiben an die „Zwischenadresse“ geschickt wurden, als er dort schon nicht mehr gemeldet war. Nur dank der Gutwilligkeit der dortigen Bewohner habe er diese Schreiben – in denen Fristen gesetzt werden – bekommen.

Aus Sicht des Landkreises stellt sich die Sache anders dar. „Der Herr hat sich im Fachdienst Straßenverkehr erst nach Erhalt des zweiten Schreibens gemeldet und seinen Wohnsitz wieder umgemeldet. Bis zu seinem Anruf nach Pfingsten war nicht bekannt, dass er sich weiterhin unter der alten Anschrift aufhält“, sagt Kreis-Sprecherin Katja Schröder. Da der Herr nie umgezogen sei, hätte er sich auch nicht ummelden dürfen. „Bei einer sofortigen Rückmeldung zur alten Anschrift hätte er die von uns getroffenen Maßnahmen vermeiden können“, sagt Schröder.

wos

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