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Stedumer BI warnt vor krebserregendem Altholz

Peine Stedumer BI warnt vor krebserregendem Altholz

Stedum. Über den neuen Entwurf des Brandschutzkonzepts des Recyclingzentrum Stedums, macht sich die Bürgerinitiative (BI) für Umweltschutz in der Gemeinde Hohenhameln sorgen.

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Recycling-Anlage in Stedum: Umweltschützer fürchten, dass hier Althölzer verarbeitet werden, die giftige Substanzen enthalten. Foto: Archiv

Hierbei hat die BI unter anderem erfahren, dass die Peiner Entsorgungsgesellschaft (PEG) trotz Abmachung wieder belastete Althölzer der Kategorie A IV aufnehmen will. Das sei aber gar nicht Mal so ungefährlich, wie die BI warnt: „Die Althölzer enthalten unter anderem krebserregende Substanzen.“

Die Peiner Entsorgungsgesellschaft (PEG) kann sich hingegen an so eine Abmachung nicht erinnern. „Vielmehr wurde zugesagt, dass Monochargen teerölimprägnierten Hölzer wie beispielsweise Bahnschwellen, nicht mehr geschreddert, sondern noch umgeschlagen und somit unzerkleinert zu den Verwertungsanlagen gebracht werden,“, sagt Marcus Frerich, Prokurist der Peiner Entsorgungsgesellschaft und fügt hinzu: „Eine Staubentwicklung aus diesen Hölzern wird somit unterbunden.“ Viel wichtiger sei der PEG aber, zu sagen, dass die Annahme dieser Althölzer bundesimmissionschutzrechtlich genehmigt sei.

Althölzer können künftig übrigens auch auf dem Hof der PEG gelagert werden. Das ist der BI allerdings ein Dorn im Auge, sie befürchtet, dass das Material durch einen Blitzeinschlag in Brand geraten könnte - eben so, wie es am 22. Juli dieses Jahres bereits passiert ist.

Auch hier schwächt die PEG die Vorwürfe ab. Es heißt, dass es für Feuerwehrkräfte einfacher wäre, im Bereich des vergrößerten Außenlagers für das Recyclingholz, einen Brand zu löschen. „Eine komplette Überdachung ist wirtschaftlich nicht darstellbar und auch nicht verhältnismäßig, da keine wassergefährdenden Stoffe gelagert werden“, erklärt Frerich.

Diese Fläche sei in erster Linie für die Sortierung und Klassierung der Althölzer gedacht. „Nur im Nichtregelbetrieb, zum Beispiel bei Abnahmeschwierigkeiten der Verwerter, soll eine Lagerung möglich sein. Diese erfolgt dann gemäß mit dem TÜV Nord und der Feuerwehr abgestimmten Brandschutzkonzept“, sagt Frerich.

Die BI hat jetzt das Gewerbeaufsichtsamt gebeten, alle in der Bearbeitung befindenden Genehmigungsverfahren zu überprüfen und sich somit für die Überdachung der vorgesehenen Altholzmieten sowie für das Verbot, Althölzer der Kategorie A IV anzunehmen, auszusprechen.

mgb

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