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"Spitzenmäßige Rübenernte": Bauern bekommen mehr Geld als im Vorjahr

Clauen "Spitzenmäßige Rübenernte": Bauern bekommen mehr Geld als im Vorjahr

Clauen. Über eine erneute Rekordernte können sich die Rübenbauern aus dem Peiner Land freuen: Die Erträge der vergangenen Kampagne waren "spitzenmäßig", hieß es gestern bei der Winterversammlung in der Zuckerfabrik Clauen. Die Landwirte bekommen auch deutlich mehr Geld als im Vorjahr - künftig sollen sie aber wieder weniger Rüben anbauen.

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Zuckerfabrik in Clauen: Hier trafen sich gestern die Rübenbauern zur Winterversammlung.

Quelle: sur

Die Kampagne war ungewöhnlich lang, die Erträge überdurchschnittlich: „Unsere Rübenanbauer konnten rund zehn Prozent mehr Zucker pro Hektar ernten als im Schnitt der vergangenen Jahre“, sagte Christian Reimann vom Zuckerrübenanbauerverband gestern in Clauen. Bei der Winterversammlung zog er gemeinsam mit Vertretern der Firma Nordzucker Bilanz - vor etwa 120 Gästen, darunter überwiegend Landwirte aus dem Süden des Peiner Landes.

Gut 1,4 Millionen Tonnen Rüben sind in der vergangenen Kampagne in der Zuckerfabrik verarbeitet worden, sagte Markus Reiners, der das Rübenbüro in Clauen leitet. „Das ist sogar noch ein wenig mehr als im Vorjahr.“ Bereits in der Kampagne 2011/2012 hatte es eine Rekordernte gegeben: „Wir hätten nicht gedacht, dass es dieses Jahr wieder so gut läuft“, hieß es.

13,7 Tonnen Zucker pro Hektar konnten die Landwirte im Raum Clauen ernten - „das ist spitzenmäßig“, so Reiners. Die Erträge seien in den vergangenen sechs Jahren um etwa 15 Prozent gestiegen. „Das zeigt, dass die Rübe Ertragspotenzial nach oben hat“, sagte er. „Der Rübenanbau ist und bleibt hoch wirtschaftlich.“

Das merken die Bauern auch an ihrem Geldbeutel: Für eine Tonne Quotenrüben zahlt Nordzucker diesmal im Schnitt 58 Euro - inklusive sämtlicher Zu- und Abschläge. Im Vorjahr bekamen die Landwirte durchschnittlich 49 Euro pro Tonne Quotenrüben ausgezahlt.

Für die kommende Saison empfiehlt Nord-zucker den Landwirten allerdings, die Anbauflächen für Rüben zu verringern. Schließlich schreibt die EU per Quote vor, wie viel Zucker erzeugt werden darf - und in den vergangenen beiden Kampagnen wurden deutlich mehr Rüben geerntet als geplant. Für die zusätzlichen Früchte, die sogenannten Überrüben, gibt es deutlich weniger Geld. Zudem drückt ein zu hohes Angebot irgendwann die Preise. Nordzucker-Vorstand Axel Aumüller geht deshalb davon aus, dass die Rübenpreise dieses Jahr wieder sinken.

sur

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