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Sozialtherapie: Richtfest für Werkstatt-Gebäude

Hämelerwald Sozialtherapie: Richtfest für Werkstatt-Gebäude

Ein halbes Jahr nach dem ersten Spatenstich wurde jetzt bei der auf dem Adolfshof seit 20 Jahren ansässigen Sozialtherapie ein fröhliches Richtfest für ein neues Werkstattgebäude gefeiert.

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Zimmermann Jens Homkomp sprach den Richtspruch, bevor der Leiter der Sozialtherapie Adolfshof, Jens Borgmann, allen zukünftigen Nutzern des Gebäudes viel Freude an ihrer Arbeit wünschte. Rechts: Der Leiter der Sozialtherapie Adolfshof, Jens Borgmann (l.), bekam vom Architektenpaar Anne und Holger Fröhlich zum Richtfest „Zubehör“ für die neue Werkstatt geschenkt.

Quelle: oh

Hohenhameln. Die Gartenwerkstatt wird den unteren Bereich des über 730 Quadratmeter großen Hauses beziehen, der bewusst abgeteilte Verwaltungsbereich der Sozialtheraphie benutzt das Obergeschoss.

Der 1,5 Millionen Euro teure Neubau wird zu 60 Prozent durch das Land Niedersachsen finanziert, 30 Prozent der Bausumme übernehmen verschiedene Stiftungen. Das restliche Geld wurde durch Spenden und Eigenleistungen aufgebracht.

Der rot verklinkerte Bau direkt am Garten passt sich nahtlos in das Gesamtkonzept des unter Denkmalschutz stehenden Adolfshofs ein. Nach einer langen Planungszeit freuen sich die Architekten Anne und Holger Fröhlich aus Bad Segeberg, dass das behindertengerecht gebaute Gebäude in kurzer Bauzeit verwirklicht werden konnte und den Bewohnern des Adolfshofes offensichtlich gut gefällt. Bis zum August sollen alle Räume bezugsfertig sein.

Seit 1996 wohnen und arbeiten Erwachsene mit geistigen, körperlichen und seelischen Behinderungen, unterstützt durch ihre Betreuer, auf dem Adolfshof. Im Laufe der Zeit wurden verschiedene Arbeitsbereiche wie eben der Garten, eine Tischlerei und Holzwerkstatt, Landwirtschaft und eine Kunstwerkstatt aufgebaut. Die Errichtung des Neubaus für die Gartenwerkstatt schließe momentan die Baumaßnahmen im Arbeitsbereich ab, führte der Leiter der Sozialtherapie, Jens Borgmann, aus. Zukünftig werden mehr als 20 Betreute und bis zu zwölf Mitarbeiter in den neuen Werkstatt-Räumen arbeiten können.

Hauptsächlich werde hier selbst angebautes Obst und Gemüse be- und verarbeitet, so Borgmann weiter. Er wünschte den Beschäftigten in der neuen Gartenwerkstatt ebenso viel Freude bei ihrer Arbeit, wie sie die schon „acht Jahre lang in der provisorischen alten Werkstatt“ hatten. Auch die Mitarbeiter der Verwaltung der Sozialtherapie freuen sich: Ihre Bürocontainer haben demnächst ausgedient, sie beziehen helle Räume im Neubau.

gs

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