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Sozialministerin besuchte Generationenhilfe

Hohenhameln Sozialministerin besuchte Generationenhilfe

Hohenhameln. „Sie zeigen ein unheimlich großes ehrenamtlich Engagement“, lobte Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt, als sie jetzt den Generationenhilfeverein Hand in Hand in Hohenhameln besuchte.

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Von links: Dietmar Körner, Evelyn Kabisch und Günther Becker von Hand in Hand.

Quelle: js

„Der Verein ist zukunftsträchtig, und sie sind gut aufgestellt“ - ein Vorzeigemodell für Niedersachsen.

Und doch: Wolle man erfolgreich bleiben, müsse man über eine Professionalisierung nachdenken, sagte die Ministerin.

Von der ersten Minute des Treffens an fragte die Ministerin interessiert nach, wollte zahlreiche Details über die Arbeit des Vereins erfahren. Und so sprach Günther Becker, der Vorsitzende des Generationenhilfevereins, über das Prinzip der gegenseitigen Hilfe, über die stetig wachsende Zahl der Vereinsmitglieder und ihr ehrenamtliches Engagement - aber auch über die finanziellen Probleme, die in der Zukunft ohne stetige Förderung drohen könnten (PAZ berichtete).

„Sie müssen abwägen, ob Sie weiter nach ihrem jetzigen Konzept arbeiten wollen, hinter dem Sie voll stehen - aber eben mit unsicherer Finanzierung“, sagte Rundt über das Modell des Vereins, der einzig und allein durch Ehrenamtliche betreut und betrieben wird. „Oder ob Sie sich professionalisieren und womöglich ein etwas anonymeres Konzept wollen, dafür mit gesicherten Finanzen“, gab die Ministerin zu bedenken. Allein, dass der Verein sich darüber aber Gedanken machen müsse, sei der hervorragenden Arbeit zu verdanken, dem großen Zulauf und den zahlreichen Ideen, die die Mitglieder umsetzen. Mittelgroße Vereine haben meist die größten Finanzierungsprobleme, erläuterte Rundt: zu klein für eine hauptamtliche Refinanzierung, aber eigentlich zu groß, um alle Bereiche problemlos ehrenamtlich regeln zu können.

Die weiteren Gäste beim Treffen lobte die Arbeit von Hand in Hand ebenfalls. „Das hier ist ein Schatz mit Vorzeigefunktion“, befand etwa Dr. Detlef Buhmann, Sozialdezernent beim Landkreis. Hohenhamelns Bürgermeister Lutz Erwig nutzte das Treffen, um für Gelder für den Verein zu werben: „Die Gemeinde unterstützt gerne und so gut wir eben können. Aber wir wissen auch, dass unsere Mittel dafür vorne und hinten nicht reichen. Es wäre schön, wenn Land oder Landkreis da etwas tun könnten.“ Das befanden auch Landtagsabgeordneter Matthias Möhle („Projekte wie dieses sind ein Mehrwert für die Gesellschaft“) und die stellvertretende Landrätin Eva Schlaugat („Das ist ein ganz tolles Projekt und absolut erhaltenswert“). Kein Wunder also, dass Kreis-Sozialdezernent Buhmann Hilfe in Aussicht stellte: „Da wird uns sicherlich etwas einfallen.“

js

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