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Sinnesgarten für Jung und Alt

Hohenhameln Sinnesgarten für Jung und Alt

Hohenhameln. Sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken, sprechen, das Leben also mit allen Sinnen genießen - dazu trifft man sich demnächst im Sinnesgarten, der im Hohenhamelner „Haus am Pfingstanger“ entsteht. Gestern fand ein erstes Projekttreffen statt.

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Gruppenfoto (v.l.): Carmen Bruns vom Seniorenheim, Marion Suchopar (Realschule), Hildegard Pätzold (Bewohnervertretung), Günther Becker (Generationenhilfe), Floristenmeisterin Dorothea Grünewald, Realschul-Rektorin Kathrin Ebert-Garthof, Gisela Grote (Generationenhilfe) und Seniorenheim-Leiter Armin Drechsler.

Quelle: bol

Der Generationenhilfe, das Seniorenheim „Haus am Pfingstanger“ und die Realschule Hohenhameln möchten einen Sinnesgarten realisieren, der speziell darauf ausgelegt ist, die menschlichen Sinne anzusprechen. Hintergedanke ist, einen Naturraum zum Erleben und Mitmachen für Jung und Alt entstehen zu lassen. Zudem könne ein Sinnesgarten die Entwicklung einer Demenz positiv beeinflussen.

Mitmachen ist das Stichwort. Die Realschule Hohenhameln wird im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften bei der Realisierung helfen. „Zu allen angedachten Stationen können unsere Schüler etwas beitragen“, sagte Rektorin Kathrin Ebert-Garthof, „seien es Hochbeete, Kräuterschnecken oder Tastwände“. Ideen werden die Schüler auch selbst entwickeln, denn es steht zwar ein Grundgerüst, „doch das ist nicht in Stein gemeißelt“, ergänzte Armin Drechsler, Einrichtungsleiter des Seniorenheims.

Der Garten für alle Sinne steht nicht nur den Bewohnern zur Verfügung. Angedacht sind Veranstaltungen und Ausstellungen, „beispielsweise von lokalen Künstlern oder dem Kindergarten“, erläuterte Drechsler. „Zudem soll der Sinnesgarten einmal pro Woche der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Wir wollen ein generationenübergreifendes Miteinander realisieren und die Hemmschwelle, in ein Pflegeheim zu gehen - ganz gleich ob als Bewohner oder Besucher - überwinden.“

Das ehrgeizige Projekt wird vom Generationenhilfeverein unterstützt, der auch die Idee zum Sinnesgarten hatte. „Wir haben das in Hannover gesehen, waren begeistert und möchten das auch in Hohenhameln auf die Beine stellen“, sagte Gisela Grote vom Verein. Doch ohne Unterstützung geht es nicht. „Der Sinnesgarten soll zwar unter Mithilfe der Heimbewohner und der Schüler entstehen, es braucht aber weitere Unterstützung“, sagte Grote. Die könne ganz unterschiedlich aussehen. „Wir freuen uns über jeden, über Einzelpersonen, Vereine oder Unternehmen, der etwas beisteuern möchten“ - egal ob Ideen, Arbeitskraft, Material oder finanzielle Mittel. Ansprechpartnerin ist Gisela Grote, gisela.grote@t-online.de.

Bei einem Blick auf den ersten Entwurf der Anlage, die im Außenbereich der Demenzstation entsteht, darf man gespannt sein, was die Kooperationspartner auf die Beine stellen. Eines wird aber jetzt schon deutlich: alle sind mit Herzblut dabei und freuen sich sichtlich auf die bevorstehende Zeit der Projektumsetzung.

bol

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