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Silke Weyberg (CDU): „Ich kandidiere aus vollem Herzen, weil ich etwas bewegen will“

Bürgermeisterwahl Silke Weyberg (CDU): „Ich kandidiere aus vollem Herzen, weil ich etwas bewegen will“

Ohlum. Silke Weyberg (CDU) kann schon jetzt auf eine lebendige Politik-Karriere zurückblicken - der Bürgermeisterposten der Gemeinde ist ihr nächstes Ziel. Am Sonntag, 25. Mai, tritt sie als Herausforderin gegen Amtsinhaber Lutz Erwig (SPD) und den parteilosen Heiner Goldbeck an. Die PAZ traf die ehemalige Landtagsabgeordnete zur Homestory.

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CDU-Bürgermeisterkandidatin Silke Weyberg in ihrem Garten.

Quelle: js

„Hohenhameln kann mehr, die Potenziale werden nicht genutzt“, sagt CDU-Bürgermeisterkandidatin Silke Weyberg. „Ich bin hier groß geworden und es muss viel passieren. Ich hätte Spaß daran, in der Gemeinde zu gestalten.“ Nachdem die designierte Kandidatin der Christdemokraten, Caren von Wagner, aus privaten Gründen alle politischen Ämter niederlegte, sei Weyberg immer wieder auf eine mögliche Kandidatur angesprochen worden. „Es ist nicht mein Drang, mich wieder zu Wahl zu stellen, sondern ein inhaltliches Angebot an die Bürger“, begründet sie ihre Entscheidung für eine Kandidatur. „Ich kandidiere aus vollem Herzen, weil ich etwas bewegen möchte.“

Weyberg sitzt im Gespräch entspannt auf einem der Stühle am Esstisch in der offenen Wohnküche ihres Hauses. „Der Wohlstand der Gemeinde liegt nicht an der besonderen Kreativität der Handelnden, sondern an den guten Jahren des größten Steuerzahlers, das Nordzucker-Werk in Clauen“, sagt sie. Doch die neue Zuckermarktordnung der EU kommt 2017, „dann wird da ganz anders gewirtschaftet“.

Schon jetzt müsse die Politik überlegen, wie die gute Infrastruktur Hohenhamelns auch in Zukunft zu erhalten ist. Dazu gehören der Schulstandort Hohenhameln oder die Probleme, die der demografische Wandel aufwerfe. „Man muss die Dörfer attraktiv für alle Altersgruppen gestalten.“ Nur „Ackerland als Bauland auszuweisen“, reiche bei Weitem nicht aus, um Neubürger anzuziehen.

„Man muss kreativ sein, auch schauen wo es Fördergelder gibt und mit wem man sich zusammentun kann, um gemeinsam etwas zu erreichen.“ Ein Aspekt: „Wichtig ist es, Leute zu motivieren, sich zu engagieren.“ Ein Beispiel sei der Generationenhilfeverein Hand in Hand, der die Problematiken des demografischen Wandels angehe. „Und solche Leute müssen dann auf eine Verwaltung treffen, die sagt: ‚Wir helfen euch anstatt nur darauf zu gucken, wer denn überhaupt zuständig ist.“

Deshalb wirft Weyberg dem amtierenden Bürgermeister Lutz Erwig unter anderem Versäumnisse beim Krisenmanagement nach dem Fischsterben in Equord zu. „Die Aussage ‚Ich bin nicht zuständig‘ gilt für einen Bürgermeister nicht. Immer wenn in der Gemeinde etwas passiert, ist er zuständig“, findet Weyberg. „Er hätte viel mehr Druck machen müssen. Denn manchmal kommt man nur ans Ziel, wenn man auch mal nerven kann.“

„Hohenhameln ist ohne Frage eine attraktive Gemeinde“, betont Bürgermeister-Kandidatin Weyberg. „Wir müssen aber jetzt gucken, dass das so bleibt. Wir brauchen eine positive Aufbruchstimmung, statt nur zu sagen: Läuft doch. Denn im Moment ist die Gemeinde viel zu leise und wir sind nicht innovativ genug unterwegs.“

Von Jonas Szemkus

Info - Silke Weyberg, beruflich und privat:

Silke Weyberg ist hauptberuflich „Referentin für Norddeutschland für den Fachverband Biogas“, zuvor war sie insgesamt sieben Jahre Abgeordnete im niedersächsischen Landtag (2003 bis 2008, 2011 bis 2013). Weyberg wurde am 27. Mai 1966 in Hildesheim geboren und wuchs in Ohlum auf. Ihr Abitur machte sie in Ilsede, dann eine Ausbildung zur landwirtschaftlich-technischen Assistentin. Im Anschluss studierte sie in Kassel Landwirtschaft. Weyberg ist verheiratet mit Jochen Grünhagen und hat zwei Kinder, Tochter Malin (15 Jahre) und Sohn Harm (13 Jahre). „Reiten ist eines meiner größten Hobbys, ich lese außerdem sehr gerne und auch an meinem Garten habe ich Spaß und kann dabei gut entspannen“, sagt die Bürgermeisterkandidatin. Auch Reisen gehört zu Weybergs Leidenschaften – „früher durch die halbe Welt, heute fühle ich mich auch an der Ostsee oder im Allgäu total wohl“.

js

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