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Sievershäuser Heimatbund unternahm fünftägige Reise

Sievershausen Sievershäuser Heimatbund unternahm fünftägige Reise

Sievershausen. 36 Mitglieder der Heimatbundgruppe Sievers-hausen unternahmen nun eine fünftägige Fahrt und steuerten dabei gleich mehrere interessante Ziele an.

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Die Reisegruppe aus Sievershausen.

Quelle: hb

Erste Station der Fünf-Tages-Reise war die Lutherstadt Wittenberg. Zwei fachkundige Führerinnen begrüßten in traditionellen Trachten die Sievershäuser und gingen dann auf die Geschichte der Stadt ein. Stadtführerin Katrin Fischer zeigte unter anderem das Eingangstor, an das die 95 Thesen angeschlagen worden waren. Die Originaltür sei allerdings 1760 verbrannt. Die Gäste erfuhren noch mehr: Im Jahr 1180 sei Wittenberg erstmalig urkundlich erwähnt worden, ausgehend vom Begriff „vom weißen Berge“. Zurzeit gleicht die Stadt aber eher einer großen Baustelle, alles konzentriert sich auf den 500. Jahrestag des Thesenanschlags im Jahr 2017. Ein seit 1883 bestehendes Museum ist das größte reformationsgeschichtliche seiner Art. In dem Haus hatte Martin Luther zunächst alleine gewohnt und später mit seiner Familie. Es enthält rund 1000 originale Exponate vom Leben und Werk des Reformators.

Am zweiten Reisetag führte Reiseleiter Andreas Sigismund die Gruppe in den Branitzer Park. Erbauer ist Fürst Pückler, ein Lebenskünstler, der den deutschen Landschaftsgarten in englischem Stil mit 102 Hektar 1846 zu bauen begonnen hatte. Natürlich gehörte zur Reise auch eine ausgedehnte Fahrt mit dem Kahn in den Spreewald, ausgehend von Lübbenau. Der Spreewald gehört zum Weltkulturerbe und glänzt mit vielen seltenen Exponaten im malerischen Freilichtmuseum Lehde. Ein weiterer Höhepunkt war eine Busfahrt in den Braunkohle-Tagebau, für Uneingeweihte eine unvorstellbare räumliche Anlage.

Abends sorgte eine sorbische Trachtengruppe für kurzweilige Unterhaltung. Den Abschluss bildeten Kurzaufenthalte im Tropenparadies Tropical Island sowie im Museumsdorf Baruther Glashhütte. Hier zeigte das Personal die Herstellung großvolumiger Glasbehälter.

„Die Fahrt war sehr gelungen“, resümiert Heimatbund-Vorsitzender Gerhardt Fuhrich. „Denn, wann bekommt man schon einmal religiöse, kulturelle und geschichtliche Kenntnisse innerhalb kurzer Zeit vermittelt?“

hb

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