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Schulung für Feuerwehr-Führerschein

Hohenhameln Schulung für Feuerwehr-Führerschein

Hohenhameln. „Seit letztem Jahr bildet die Gemeindefeuerwehr Hohenhameln ihre Einsatzkräfte selbst im Führen der Einsatzfahrzeuge aus, denn Einweisung und Prüfung können die betroffenen Organisationen selbst durchführen“, erklärt der Pressesprecher der Gemeindefeuerwehr Dennis Söhlke.

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Ausbilder und Ausgebildete: Sechs Feuerwehrleute haben die Fahrberechtigung erhalten.

Quelle: oh

Hintergrund: Die Neuregelung der Führerscheinklassen im Jahr 1999 hat vielen Feuerwehren Probleme bereitet, denn Führerscheinneulinge, deren Fahrerlaubnis für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen gilt, dürfen die meisten Feuerwehrautos nicht fahren. Mit dem sogenannten Feuerwehr-Führerschein (siehe Info-Kasten) soll dem drohenden Fahrermangel etwas entgegen gesetzt werden.

Besonderer Glücksfall für Hohenhameln: Ausbilder Wolfgang Lemke ist nicht nur freiwilliger Feuerwehrmann in der Ortswehr Clauen, sondern auch beruflich unter anderem als Fahrlehrer tätig. Er übernahm nach 2012 zum zweiten Mal die Ausbildung, unterstützt wurde er von Marcus Schäfer, Reinhard Horn, Peter Grossmann, Bernd Heinrich, Andreas Bock und Patrik Czellnik.. Dabei beinhaltete das eigens entworfene Schulungskonzept mehr, als der Gesetzgeber vorsieht.

„Wenn es um Leben und Tod geht, zählen Sekunden. Bei Einsatzfahrten mit Sonder- und Wegerechten entsteht eine Ausnahmesituation mit Gefährdungspotential im Straßenverkehr und strapazierten Nerven“, sagt Söhlke. Daher ist es wichtig, dass die Fahrer die Maße ihrer Fahrzeuge kennen und wissen, wie schwerfällig diese reagieren.

Nun haben nach der Premiere im letzten Jahr mit Christine von Wagner, Maik Schwalenberg, Markus Schmidt, Sebastian Schmidt, Benjamin Prudlik und Florian Scherzer weitere sechs Einsatzkräfte aus Harber, Hohenhameln und Stedum die spezielle Fahrberechtigung erhalten.

Nach diesem Termin war Lemke dreimal je 45 Minuten mit jedem „Fahrschüler“ auf den Straßen im Landkreis unterwegs - am Tag, in der Nacht und bei der Prüfungsfahrt. „Bewusst nicht im Gemeindegebiet, denn dieses ist bekannt wie die eigene Westentasche und eignet sich daher nicht, um eins zu werden mit dem Fahrzeug“, so Söhlke.

wos

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