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Schützenhaus: Sanierung mit viel Eigenleistung

Hohenhameln Schützenhaus: Sanierung mit viel Eigenleistung

Bierbergen. Rechtzeitig vor dem Schützenfest an diesem Wochenende haben die Mitglieder des Schützenvereins Bierbergen ihr Schützenhaus fertig saniert. Bereits jetzt ist sichergestellt, dass den Vereinsmitgliedern im Schießstand im Winter nicht die Finger klamm werden.

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Keine klammen Finger am Abzug mehr: Rainer Fründt und die anderen Mitglieder des Schützenvereins werden in ihrem Schießstand im Winter nicht mehr frieren müssen.

Quelle: sz

 In Eigenarbeit haben 15 Mitglieder unter Anleitung von drei erfahrenen Dachdeckern aus dem Verein das Dach gedämmt und neu gedeckt. „Die Außendämmung der Wände und die Inbetriebnahme der neuen Gasheizungsanlage haben wir Fachfirmen überlassen“, erklärt Rainer Fründt, Vorsitzender des Schützenvereins Bierbergen. „Aber wir haben in Eigenregie die Rohre für die Heizung verlegt und die Heizkörper gesetzt.“

In dem Mitte der 70er Jahre erbauten Schützenhaus sorgte bislang im Winter ein Ölofen notdürftig für Wärme. Im Schießstand wurde es trotz eines Gasofens nie richtig warm. Frostwächter in den Toiletten verhinderten wenigstens Rohrbrüche. Jetzt sollte die kalte Jahreszeit dank Dämmung und Heizung leichter zu ertragen sein.

„Von der Gemeinde Hohenhameln als Eigentümerin des Gebäudes haben wir 30 000 Euro bekommen, 10 000 Euro vom Landessportbund“, erläutert Fründt. „10 000 bis 20 000 Euro - inklusive Eigenleistung - müssen wir selbst aufbringen.“ Dafür ist den Schützen ihr Haus für eine Pachtzeit von 30 Jahren sicher.

Jetzt müssen sie noch 3 000 bis 4 000 Euro zusammenbringen. „Aber das werden wir durch eisernes Sparen auch noch hinbekommen“, ist der Vereinschef zuversichtlich. „Höhere Beiträge sind jedenfalls nicht in Sicht.“

Er habe es sich schwieriger vorgestellt, freiwillige Helfer für die umfangreichen Arbeiten an dem maroden Gebäude zu gewinnen. „Aber es hat gut funktioniert“, stellt er zufrieden fest.

Noch vor dem Winter soll die Lüftungsanlage für Aufenthaltsraum und Schießstand eingebaut werden. „Wahrscheinlich werden wir später auch noch einmal renovieren“, schätzt Fründt. Aber die bisherigen Erfahrungen mit dem Engagement der Schützenbrüder und -schwestern stimmen ihn da ganz zuversichtlich.

sz

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