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SPD trotz Verlusten stärkste Kraft im Gemeinderat

Wahlen in Hohenhameln SPD trotz Verlusten stärkste Kraft im Gemeinderat

Hohenhameln. Nun stehen die offiziellen Zahlen für den künftigen Hohenhamelner Gemeinderat fest: Insgesamt fielen 45,5 Prozent der Stimmen auf die SPD, die damit nach wie vor mit elf Sitzen stärkste Kraft im Gemeinderat ist. Trotzdem musste die SPD Verluste im Vergleich zu der letzten Gemeinderatswahl verkraften, damals kam sie auf 47,8 Prozent.

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Die Sitzverteilung für den neuen Hohenhamelner Gemeinderat steht fest. Im November wird das Gremium seine Arbeit im Sitzungssaal des Rathauses aufnehmen.

Quelle: A

SPD-Fraktionsvorsitzender Peter Goor zog angesichts der Zahlen ein positives Fazit. „Wir hätten natürlich gerne einen Platz dazugewonnen, aber wir sind trotzdem zufrieden.“ Negativ sieht der Politiker hingegen die Wahlbeteiligung. Diese ist zwar im Vergleich zu 2011 um drei Prozent auf 61,4 Prozent gestiegen, Goor sieht hier trotzdem alle Parteien weiter in der Pflicht.

Die CDU musste hingegen noch deutlichere Verluste hinnehmen. Mit 31,8 Prozent der Stimmen hält die Talfahrt der Partei aus den vergangenen Wahljahren weiter an. Das bedeutet für die Zusammensetzung des kommenden Rates, dass die CDU einen Platz verliert und mit acht Sitzen vertreten ist.

„Es ist natürlich ärgerlich, dass wir einen Platz verloren haben, aber damit müssen wir jetzt leben“, äußerte sich Gerhard Schauer. Gründe konnte der scheidende CDU-Fraktionsvorsitzende noch keine angeben. „Aufgrund personeller Veränderungen hatten wir jedoch Schwierigkeiten, einen guten Wahlkampf zu führen“, gab er zu bedenken.

Die Grünen sind nach wie vor mit zwei Sitzen vertreten, obwohl sie mit 7,4 Prozent der Stimmen ebenfalls deutliche Verluste (2,2 Prozent) verzeichneten.

Die FDP dagegen konnte ihr Ergebnis aus dem Jahr 2011 fast verdoppeln und kommt nun auf 7,4 Prozent, was zudem einen zweiten Sitz im Gemeinderat bedeutet. „Das ist das absolute Idealergebnis. Damit sind zum ersten Mal zwei FDP-Mitglieder im Gemeinderat“, zeigte sich Malte Cavalli dementsprechend begeistert.

Die größte Schnittmenge sieht Cavalli derzeit mit der SPD, wobei es mit dann 13 Stimmen auch zu einer Mehrheit im Rat kommen würde.

Einen Platz im Gemeinderat besetzt zukünftig Heiner Goldbeck, der mit 4,3 Prozent der Stimmen zum ersten Mal in der Gemeinde Hohenhameln als Einzelkandidat erfolgreich war. „Mir geht es jetzt darum etwas zu bewegen - in welche Richtung das geht, wird sich in den kommenden Wochen zeigen“, so Goldbeck, der sich eine Zusammenarbeit mit allen Parteien vorstellen kann.

Doris Bräuer, die ebenfalls als Einzelkandidatin antrat, kam lediglich auf 0,9 Prozent der Stimmen und schaffte damit ebenso wie die Peiner Bürgerschaft einen Einzug in den Gemeinderat nicht.

von Jasper Warzecha

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