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Riskantes Überholmanöver: Zwei Schwerverletzte auf der K 40

Harber Riskantes Überholmanöver: Zwei Schwerverletzte auf der K 40

Harber. Bei einem schweren Verkehrsunfall sind gestern Nachmittag um 17.09 Uhr auf der Kreisstraße 40 zwischen Harber (Hohenhameln) und Haimar in der Region Hannover zwei Menschen schwer verletzt worden. Lebensgefahr besteht für die beiden Männer (39 und 61 Jahre) aber nicht.

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Schwerer Unfall auf der Kreisstraße 40: Der Fahrer des Skoda (rechts) soll vor dem Zusammenstoß mit dem Mazda ein riskantes Überholmanöver gestartet haben.

Quelle: pif

Nach übereinstimmenden Zeugenaussagen hat der 39-jährige Fahrer eines Skoda Octavia aus Hohenhameln laut Polizei mehrere Fahrzeuge überholt - trotz Gegenverkehr. Der Hohenhamelner kam aus Richtung Haimar. Ihm kam ein 61-Jähriger aus der Region Hannover entgegen, der mit einem Mazda Tribute unterwegs war.

Der 61-Jährige konnte dem entgegen kommenden Skoda nicht mehr ausweichen. Beide Fahrzeuge prallten frontal auf gerader Strecke zusammen.

Während der Hohenhamelner noch selbst aus seinem Fahrzeug steigen konnte, vor dem Wagen aber zusammenbrach, musste der Hannoveraner mit schwerem Rettungsgerät aus dem Fahrzeug befreit werden. Dafür waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Hohenhameln und Clauen mit ihren Rüstwagen angerückt. Der 61-Jährige war sehr schwer eingeklemmt, so dass es eine gute halbe Stunde dauerte, bis er befreit war.

„Wir haben immer zwei Rettungssätze vor Ort, falls ein Gerät ausfällt oder mehrere Personen befreit werden müssen“, sagt Hohenhamelns Feuerwehr-Sprecher Dennis Söhlke. Zudem waren Retter von der Feuerwehr aus Harber vor Ort, die den Verkehr auf der Kreisstraße regelten. Denn die Strecke zwischen Harber und Haimar musste während der Rettungs- und Bergungsarbeiten gesperrt für rund eineinhalb Stunden werden.

Besonders schwierig dabei: Die Trasse ist zurzeit die offizielle Umleitungsstrecke für die in Mehrum gesperrte Bundesstraße 65 zwischen Hannover und Peine. Deshalb kam zu erheblichen Behinderungen.

Im Einsatz waren 32 Retter der Freiwilligen Feuerwehren aus der Gemeinde Hohenhameln, zwei Rettungswagen und zwei Notärzte, von denen einer mit dem Rettungshubschrauber Christoph 30 kam.

Zur Aufnahme des Unfalls und Regelung des Verkehrs waren insgesamt drei Streifenwagen unterwegs - zwei Wagen aus Peine und Ilsede sowie einer aus der Region Hannover. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um den Unfallhergang zu rekonstruieren. Schaden: rund 17 000 Euro.

Von Thorsten Pifan

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