Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Regen

Navigation:
Rekord-Ergebnis: In Rötzum kam die FDP auf 22,2 Prozent

Hohenhameln Rekord-Ergebnis: In Rötzum kam die FDP auf 22,2 Prozent

Landesweit fiel das Wahlergebnis äußerst knapp aus - in Hohenhameln dagegen war die Entscheidung eindeutig. In der gesamten Gemeinde hatte Rot-Grün mit insgesamt 51,4 Prozent einen Vorsprung von fast zehn Prozentpunkten vor Schwarz-Gelb (zusammen 41,6 Prozent). Bemerkenswerte Einzel-Ergebnisse gab es vor allem in den kleinsten Ortschaften: Denn dort, wo es nur wenige Wähler gibt, fallen statistische Ausreißer umso stärker auf.

Voriger Artikel
Ortswehr Hohenhameln: Mitgliederzahl ist gestiegen
Nächster Artikel
Zwei Hohenhamelner verlassen die Landespolitik

Wahllokal in Hohenhameln: In allen Ortschaften der Gemeinde gaben insgesamt 4622 Personen ihre Stimme ab – das entspricht einer Wahlbeteiligung von 64,9 Prozent.

Quelle: im

In Rötzum haben 22,2 Prozent für die FDP gestimmt - das ist Gemeinde-Rekord, zumal die Freidemokraten dort 2008 keine einzige Stimme erhalten hatten. In Hohenhamelns kleinster Ortschaft (66 Einwohner, 29 Personen gingen zur Wahl) liegt die FDP damit gleichauf mit der SPD. Beide Parteien erhielten je sechs Stimmen - für die Liberalen war das Ergebnis grandios, die Sozialdemokraten dagegen schnitten in keiner anderen Ortschaft schlechter ab. Die FDP-Stimmen gingen sämtlich zulasten der CDU, die in Rötzum von stolzen 66,7 Prozent im Jahr 2008 auf immer noch überdurchschnittliche 44,4 Prozent abrutschte.

Bründeln ist die unbestrittene Hochburg von Rot-Grün: Beide Parteien zusammen erreichten hier mehr als 80 Prozent. Die SPD hat deutlich zugelegt, von 48,2 Prozent im Jahr 2008 auf 62,6 Prozent. Die Grünen kamen auf 19,8 Prozent - das ist Rekord innerhalb der Gemeinde, und trotzdem ist Bründeln das einzige Dorf, in dem die Grünen leicht eingebüßt haben: Ihr Ergebnis von 2008 (20,5 Prozent) war nicht mehr zu toppen. Die sehr wenigen CDU-Wähler in Bründeln waren ihrer Partei übrigens so treu wie in keiner anderen Ortschaft, hier haben die Christdemokraten am wenigsten Stimmen eingebüßt: 2008 kamen sie auf 16,9 Prozent, diesmal noch auf 16,5 Prozent.

Die Linke hat überall Stimmen verloren und schaffte es in keinem Dorf über die Fünf-Prozent-Hürde. Besonders stark war der Rückgang in Soßmar: 2008 lag hier noch die Hochburg der Linken (10,7 Prozent), diesmal erreichte die Partei mit 2,2 Prozent eines der schlechtesten Ergebnisse in ganz Hohenhameln.

Die Zahl der NPD-Wähler in der Gemeinde hat sich halbiert: 2008 hatten 89 Personen (2 Prozent) den Ultra-Rechten ihre Stimme gegeben, diesmal waren es 45 Personen (1 Prozent).

Insgesamt hatten die „sonstigen“ Parteien deutlich weniger Zulauf als 2008, zudem machten weniger Wähler ihre Stimmzettel ungültig - vermutlich hat die absehbar knappe Entscheidung das reine „Protestwählen“ unattraktiv gemacht.

sur

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Konzert für Schüler in Ilsede
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung