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Reit- und Fahrverein feierte 90. Geburtstag

Hohenhameln Reit- und Fahrverein feierte 90. Geburtstag

Hohenhameln . Mädchen lobten tätschelnd ihre Pferde und wurden ihrerseits gelobt: Beim Hallenreitturnier des Reit- und Fahrvereins Hohenhameln, das dieser anlässlich seines 90-jährigen Bestehens etwas größer gestaltete, dominierten eindeutig die Frauen.

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Seinen 90. Geburtstag feierte am Wochenende der Reit- und Fahrverein Hohenhameln: Die Vereinssenioren schwelten bei einem Empfang in Erinnerungen.

Quelle: rb

Rund um das Vereinsgelände am Dehnenweg war viel los: Aufgeregte Reiter und besonnene Helfer liefen Runden. Mit leiser Stimme sprachen die Führer auf Pferd und Reiter ein, behielten die umfangreiche Startliste im Blick und ließen sich auch nicht vom schlechten Wetter aus der Ruhe bringen. Die Kennzeichen der vielen Pferdehänger ließen es erahnen: Manche Sportler hatten weite Wege in Kauf genommen, um beim Turnier dabei zu sein.

Der mit 390 Mitgliedern doch recht große Reitverein hatte für einen gelungene Ablauf gesorgt. Rund 1000 Nennungen zu den einzelnen Wettbewerben an drei Tagen wollten bewältigt werden und mit sicherer Hand gelang dies auch. Pressesprecherin Loni Bumke war mit Recht stolz, ob des gelungenen Turniers.

Der vor 90 Jahren durch 21 Hohenhamelner gegründete Verein habe sich im Laufe der Zeit hervorragend entwickelt, leiste eine tolle Jugendarbeit und habe mit seiner Voltigierabteilung ein nationales Aushängeschild, sagte sie. Wie andere Vereine auch, habe er mit Problemen der jetzigen Zeit zu kämpfen - aufgrund der Ganztagsschule werde das Zeitfenster für den Sport bei den Kindern immer kleiner.

Vor 90 Jahren gab es dagegen ganz andere Bedingungen: Reiten erst „nach erfolgter Hofarbeit und nur sonntags“. Dies kann in der Chronik, wo Zeitzeugen berichten, nachgelesen werden.

Robert Geffers stammt aus einer Gründungsfamilie des Vereins. Während des Empfangs der Vereinssenioren und des Fördervereins schwelgte der 73-Jährige in Erinnerungen: „Mein Großvater mütterlicherseits war der erste Vorsitzende und hat den Verein mit gegründet. Mein Vater ritt natürlich auch und war ebenfalls Vorsitzender.“ Er selbst musste mit dem aktiven Reiten nach der Übernahme des Hofes Schluss machen. Seine Begeisterung gab er aber an seine Kinder und Enkel weiter. „Das Pferdevirus haben wir alle“, lächelt er.

Beim Turnier konnte sich der Pferdenarr ganz entspannt wie seine Mitstreiter aus ehemaligen Tagen zurücklehnen. Bei Kaffee und Kuchen beobachten sie die Leistungen der jüngeren Generationen.

gs

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