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Reisegruppe fuhr in die Fränkische Schweiz

Sievershausen Reisegruppe fuhr in die Fränkische Schweiz

Sievershausen. Die Heimatbundgruppe Sievershausen hatte für dieses Jahr ihre mehrtägige Fahrt nach Bamberg und in die Fränkische Schweiz geplant.Die Reisenden sollten nicht enttäuscht werden, waren doch viele interessante Informationen und historische Stätten im Programm enthalten.

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Die Reisenden schauten sich auch doe Naturbühne im Felsengarten von Sanspareil an.

Quelle: hb

Das fünftägige Reiseziel war Muggendorf im Tal des Flüsschens Wiesent. Bereits auf der Hinfahrt war eine Fahrt mit der historischen Eisenbahn auf einer 16 Kilometer lange Fahrstrecke. Ein Lichtbildervortrag mit vielen detaillierten Informationen über das differenzierte Höhlenwesen im Naturpark Fränkische Schweiz schloss sich an.

Für die nächsten drei Tage stand den Gästen der einheimische Wanderführer Gerhard Wolf zur Verfügung. Er berichtete, dass Muggendorf im Wiesenttal als ältester Luftkurort in mit einer Höhenlage von 550 Meter seit 1830 besteht. Das Wiesenttal sei 75 Kilometer lang und habe 20 Nebentäler mit zirka 170 Burgen beziehungsweise Burgruinen. Lediglich 14 seien davon noch bewohnbar.

Das Dörflein Sanspareil am nördlichen Rand der Fränkischen Schweiz zählt zu den interessantesten Zielen der Region. Hier wurde von der Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth um 1745 der Felsengarten von Sanspareil geschaffen. Mit gewaltigen Felsen beeindruckt der Ort Tüchersfeld jeden Besucher sowie Gößweinstein mit seiner um 1214 gebauten Basilika. Ziel der Pilger damals wie heute ist das sogenannte Gnadenbild der Heiligen Dreifaltigkeit. Der Wallfahrtsort Vierzehnheiligen beeindruckte durch die kunstvolle Ausgestaltung genau wie Bamberg als offiziell viertschönste Stadt Europas. Unvergesslich für die Reisenden wird auch der Besuch des 40-Hektar-Betriebs von Bäuerin Susanne Pingold sein. Sie setzt auf mehrere Betriebszweige, insbesondere auf den Hopfenanbau.

Mit landestypischer, kurzweiliger Unterhaltung endete die interessante Reise.

hb

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