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Reise ins Land der Weihrauch-Düfte

Hohenhameln Reise ins Land der Weihrauch-Düfte

Es ist das Land von Sindbad dem Seefahrer und das Land der Weihrauch-Düfte: Das Sultanat Oman. Karin und Hans Christoph Rosewich aus Clauen haben es bereist und erzählen am Mittwoch, 15. Februar, von ihren Eindrücken.

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Das Land, in dem der Weihrauch wächst: Im kargen Hinterland von Salala gedeihen die Pflanzen (links). Ihr Harz wird in Oman in Geschäften verbrannt oder in riesigen Gefäßen mitten auf der Straße (rechts), wie Hans Christoph und Karin Rosewich beobachtet haben.

Quelle: oh/sur

Hohenhameln. Vom ärmsten arabischen Land zu einem modernen Staat in nur 42 Jahren: Über die rasante Entwicklung Omans konnten die Reisenden nur staunen. „Noch 1970 gab es dort keine Straßen, keine Schulen und keine Krankenhäuser“, sagt Hans Christoph Rosewich. „Der damalige Sultan war gegen jeden westlichen Einfluss und hat sogar Sonnenbrillen verboten.“

1970 setzte der heutige Sultan Qabus seinen Vater durch einen Staatsstreich ab, übernahm selbst die Macht und führte das Land in die Moderne. Die Omanis verehrten ihn dafür, meint Rosewich – und kommt selbst ins Schwärmen: In Oman gebe es weder extreme Armut noch Luxusbauten wie in Dubai. Es gelte zwar die Scharia, „aber es ist ein toleranter Islam“, findet er. Auch Frauen hätten es in Oman leichter als etwa in Saudi-Arabien: Sie dürften studieren und Auto fahren, hohe Staatsämter stünden ihnen offen.

Auch die Geschichte Omans faszinierte die Reisenden: Der Legende nach war Sindbad der Seefahrer hier zu Hause. „Die Omanis waren ein Seefahrervolk“, erzählt Rosewich. Sie verstanden es, den Monsunwind auszunutzen und so bis nach Indien oder Afrika zu segeln. „Sansibar gehörte lange Zeit zu Oman“, weiß Karin Rosewich.

Zudem ist Oman das Land der Weihrauchdüfte: Im Süden des Sultanats nahe der Stadt Salala wächst die Pflanze, deren getrocknetes Harz unter anderem bei katholischen Messen verbrannt wird. „Weihrauch war früher ein begehrtes Handelsgut“, sagt Rosewich. In Oman dagegen duftet es in jedem Geschäft und an jeder Straßenecke nach Weihrauch – das ist dort kein Luxus, sondern gehört zum Alltag.

Hans Christoph und Karin Rosewich haben Omans Hauptstadt Maskat besucht, sind durch Wüsten und Gebirge gereist und haben die wunderschönen Sandstrände am Indischen Ozean bestaunt. All das haben die Clauener auch auf Fotos festgehalten. 

sur

  • Für den Hohenhamelner Kulturverein kramen sie am Mittwoch, 15. Februar, in ihren Dias: Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Hohenhameln. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen: Sie kommen Kindern in Äthiopien zugute.
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