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Regenerative Stromversorgung: Gemeinde Hohenhameln ist Vorbild

Hohenhameln Regenerative Stromversorgung: Gemeinde Hohenhameln ist Vorbild

Hohenhameln. Wind, Sonne, Biomasse: In der Gemeinde Hohenhameln wird weit mehr Strom aus regenerativen Quellen erzeugt, als die Bewohner verbrauchen. Das geht aus dem Energie- und Klimaschutzkonzept des Zweckverbands Großraum Braunschweig (ZGB) hervor. Damit ist Hohenhameln ein Vorbild für viele andere Gemeinden.

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Graue Wolken über den Windkraftanlagen: Die Gemeinde Hohenhameln ist Vorbild bei der Gewinnung regenerativer Stromerzeugung etwa durch Wind. Auf den Bau weiterer Windräder kann Bürgermeister Lutz Erwig (SPD) allerdings verzichten.

Quelle: rb

Bürgermeister Lutz Erwig (SPD) zieht allerdings auch einen anderen Schluss daraus: Er möchte zunächst keine weiteren Windenergieanlagen im Gemeindegebiet - und das, obwohl der ZGB als Träger der Regionalplanung eine solche Lösung wohl ins Auge fassen könnte.

Bereits jetzt erzeugt die Gemeinde zweimal mehr Strom aus regenerativen Energien, als verbraucht wird, so das Fazit des Energie- und Klimaschutzkonzepts. Diese Schätzung hält der Bürgermeister für sehr zurückhaltend: „Bei unseren Berechnungen haben wir ermittelt, dass eher das dreifache an Strom produziert wird.“

Rund 91 Prozent der Stromproduktion kommen aus Windenergie, gefolgt von Biomasse mit 6 Prozent. Die Leistung von Solaranlage liegt etwa beim 2,5-fachen des ZGB-Durchschnitts.

Im Bericht heißt es, Hohenhameln leiste „einen wichtigen und notwendigen Beitrag zur regenerativen Stromversorgung anderer Regionskommunen, die über weniger gute naturräumliche Voraussetzungen verfügen“.

Doch gerade das könnte noch zu Spannungen führen. Bereits jetzt hat die ausgewiesene Vorrangfläche für Windenergie mit 3,3 Prozent einen weit überdurchschnittlichen Anteil an der Gemeindefläche. Denn die Flächen in Hohenhameln dienen sich gut für die Windenergie-Erzeugung: Es ist schlicht windig genug.

Doch auf weitere Anlagen kann Bürgermeister Erwig verzichten: „Wir sind die Gemeinde mit den meisten Windenergieanlagen weit und breit. Wir brauchen meiner Meinung nach nicht zwingen mehr, auch wenn das vom Zweckverband Großraum Braunschweig sicher gern gesehen wäre. Aber man sollte auch eines bedenken: Solche Anlagen verändern das Landschaftsbild in unserer Gemeinde sehr.“

js

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