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Recyclingzentrum: Mehr Schutz für die Anwohner

Equord Recyclingzentrum: Mehr Schutz für die Anwohner

Equord. Für das Recyclingzentrum zwischen Stedum und Equord sollen künftig "die nach heutigem Stand der Technik modernsten und umweltfreundlichsten Standards gelten" - auf dieses Ziel haben sich Ortspolitiker und Kritiker am Mittwochabend geeinigt. Auch der Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil (SPD) war bei dem Gespräch in Equord dabei, um zu vermitteln. Entscheiden muss letzten Endes aber der Gemeinderat.

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Über besseren Schutz für die Anwohner sprachen (von links) Heinz-Erwin Dahlheimer, Jürgen Rehnelt, Peter Goor, der SPD-Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil und Günter Strube, CDU-Fraktionsvorsitzender im Ortsrat Equord.

Quelle: oh

Hubertus Heil hatte vor einigen Wochen einen Protestbrief von Jürgen Rehnelt erhalten: Der Equorder schrieb, er fühle sich nicht ausreichend vor Lärm und Feinstaub geschützt und bat den Bundestagsabgeordneten um Unterstützung (PAZ berichtete).

Für das Recyclingzentrum am Hettberg wird derzeit ein Bebauungsplan aufgestellt, die Ortsräte haben dem schon zugestimmt - aber Rehnelt hält die Regelungen darin für zu lasch, er wünscht sich den größtmöglichen Schutz für die Anwohner. Beispielsweise fordert er, dass Holz nicht mehr unter freiem Himmel geschreddert werden darf, sondern nur noch in festen Gebäuden - damit kein Staub nach draußen dringt. Zudem soll das Wasser überwacht werden: Rehnelt fürchtet, dass Schadstoffe vom Gelände in die Gräben laufen. Für sein Anliegen hat er in Equord schon etwa 70 Unterschriften gesammelt.

Das Gespräch mit Heil wertet Rehnelt als ersten, großen Erfolg der Bürger-Aktion. Die Beteiligten haben sich nicht nur auf „modernste Standards“ geeinigt, sondern auch auf mehr Transparenz - und die Ortsbürgermeister Peter Goor (SPD) aus Equord und Heinz-Erwin Dahlheimer (CDU) aus Stedum haben zugesagt, im Gemeinderat eine Initiative zu ergreifen, um diese Ziele zu erreichen. „Ich hoffe, dass wir den Bebauungsplan noch ein wenig nachbessern können“, sagte Dahlheimer gestern zur PAZ. Und Goor will erreichen, dass das Gewerbeaufsichtsamt alle Feinstaub-, Lärm- und Wasser-Werte öffentlich macht, die auf dem Gelände gemessen werden.

Ob es tatsächlich höhere Auflagen für das Recyclingzentrum geben wird, darüber entscheidet der Hohenhamelner Gemeinderat - die nächste Sitzung findet voraussichtlich im März statt.

sur

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