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Realschule hat neuen Textilraum eingerichtet

Hohenhameln Realschule hat neuen Textilraum eingerichtet

Hohenhameln. Ob Handtasche, Schal oder Schlüsselanhänger: Selbermachen ist voll im Trend. An der Realschule Hohenhameln machen jetzt 17 Schülerinnen ihren Nähmaschinen-Führerschein im neu eingerichteten Textilraum.

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Selbermachen liegt im Trend: Sarah Albrecht aus der Klasse 7c macht an der Realschule ihren Nähmaschinen-Führerschein.

Quelle: oh

15 neue Nähmaschinen rattern seit kurzer Zeit im Textilraum vor sich hin. Die Schülerinnen verwandeln hier alte Jeans in Handtaschen und Saftverpackungen in schicke Stifte-Etuis. „Selbermachen ist voll im Trend“, weiß Lehrerin Renate Kalateh. „Ganz wichtig ist aber auch der Aspekt ‚aus alt mach neu‘.“

Bereits in der fünften Klasse haben die Schüler gelernt, mit Stoffen, Fachbegriffen und Werkzeugen umzugehen. Nach der Theorie ist jetzt der Praxis-Unterricht dran: Beim Nähmaschinen-Führerschein lernen die Jugendlichen, die Maschine richtig zu bedienen. Das ist laut Kalateh gar nicht so einfach: „Jede Öse, jede Einstellschraube, jeder Knopf an der Maschine hat eine Funktion“, erklärt die Lehrerin. „Bei falscher Handhabung kommt es zu unschönen Nähergebnissen, wenn nicht gar zu Ausfällen der Nähmaschine, was teure Reparaturen nach sich zieht. Auch wenn computergesteuerte Nähmaschinen heute akkurat Blütenranken sticken, so ist die Haushaltsnähmaschine immer noch kein Automat, der Näharbeiten in Abwesenheit des Bedieners erledigt.“

Wer seine Fertigkeiten bei der Herstellung einer kleinen Tasche und eines Schlüsselanhängers unter Beweis gestellt hat, bekommt den Nähmaschinen-Führerschein und darf eigene Projekte verwirklichen. Aus alten Jeans werden dann beispielsweise Taschen und Kissen gefertigt: „So bleibt die Lieblingshose treu“, sagt Kalateh. Beliebt sind auch Taschen und Etuis aus Verpackungen von Getränken oder Schokolade. „Natürlich können die Schülerinnen auch das Schneidern nach Schnitten erlernen und so einen kleinen Rock oder eine Freizeithose nähen“, sagt die Lehrerin. Diese Klamotten hat dann garantiert kein anderer - und gleichzeitig wird mit „kreativem Recycling“ etwas für die Umwelt getan.

sur

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