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Rallye im Gotteshaus: Kinder erkunden ihre Kirche

Hohenhameln Rallye im Gotteshaus: Kinder erkunden ihre Kirche

Hohenhameln. Einen besonderen Gottesdienst erlebten rund 70 Jungen und Mädchen des evangelischen Kindergartens Klein Lummerland: Bei einer Art Rallye erkundeten sie die evangelisch-lutherische St.-Laurentius-Kirche in Hohenhameln und erfuhren von Pastor Hans Schweda allerlei Wissenswertes.

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Evangelischer Kindergarten trifft evangelische Kirche: Dicht gedrängt saßen die 70 Jungen und Mädchen auf den Bänken im Gotteshaus.

Quelle: sz

Unglaublich, dass rund 70 Zwei- bis Sechsjährige so mucksmäuschenstill sein können. Pastor Hans Schweda hatte da aber auch seine Tricks: Mit einer Klangschale und einem kleinen Klöppel, Geldstücken und Büroklammern fabrizierte er immer leisere Töne. „Wenn es so still ist, können wir mit Gott reden“, sagte er und erläuterte den Kindern auch, wie „wegen der Konzentration“ die Hände gefaltet werden.

Beim anschließenden kurzen Gebet war dann schon wieder das eine oder andere Wispern zu hören, und während der anschließenden Erkundung der Kirche durfte es auch lauter werden. Besonders die Orgel faszinierte die Kinder, aber ebenso die enge Wendeltreppe und der Blick von der Empore auf die Welt tief unten.

Bei ihrem Streifzug mussten die Mädchen und Jungen sehr aufmerksam sein. In sieben Gruppen aufgeteilt, sollten sie anhand von Detail-fotos aus dem Innenraum der Kirche herausfinden, wo sich die Originale versteckten.

Emily, Lara, Tom, Simon und einige andere besonders mutige Kinder kamen anschließend mit den Fotos nach vorn und zeigten den anderen, dass darauf zum Beispiel ein Stück vom golden verzierten Taufbecken, von der Teppichkante oder der Taube auf einer Altarkerze abgebildet war.

Dabei konnte Schweda wieder ein wenig Grundwissen vermitteln: Er erklärte die Bedeutung des Kreuzes und nannte den richtigen Namen für den Tisch unter dem Kreuz. „Nein, das ist kein Schwan auf dem Bild“, stellte der Pastor richtig und erzählte gleich die Bibelgeschichte von dem Pelikan, der seine Jungen aufopferungsvoll pflegt.

Beim nächsten Besuch können die Kinder ihre Eltern in der Kirche herumführen.

sz



„Verbindung zur Kirche schaffen“

Gottesdienste nur für Kinder gibt es in der evangelischen St.-Laurentius-Kirche schon länger, „regelmäßig viermal im Jahr“, erklärt Pastor Hans Schweda.

Daneben werden mit Familiengottesdiensten ganz gezielt Eltern und Kinder angesprochen. Der komplette Kindergarten war allerdings zum ersten Mal zu Gast: „Das ist die erste Kinder-Andacht dieser Art, und wir wollen sie zu einer regelmäßigen Einrichtung machen“, sagt Schweda.

Erzieherin Melanie Feller hatte die Kinderandacht zusammen mit Kolleginnen vorbereitet. „Wir sind ein evangelischer Kindergarten und wollen mehr Verbindung zu unserer Kirche schaffen“, sagt sie. „Die Aktion hilft den Kindern, zu begreifen, was es mit der Kirche auf sich hat.“

sz

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