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Radweg an der B494: Planungen haben begonnen

Hohenhamlen-Stedum Radweg an der B494: Planungen haben begonnen

Stedum . Wer mit dem Fahrrad von Stedum nach Rosenthal will, muss derzeit entweder einen Umweg in Kauf nehmen oder todesmutig über die Bundesstraße fahren. Auf der direkten Strecke an der viel befahrenen B494 gibt es keinen Radweg. Das soll sich nun ändern.

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Blick von Stedum in Richtung Rosenthal: Am „Deutschen Kaiser“ endet der Radweg plötzlich.

Quelle: cb

Gute Nachricht für alle Hohenhamelner: Das Straßenbauamt in Wolfenbüttel will das fehlende Stück Radweg vom „Deutschen Kaiser“ bei Stedum bis nach Rosenthal bauen. Die Planungen haben begonnen - allerdings können sie noch einige Jahre dauern.

Immerhin: Es tut sich etwas in Sachen Radweg. Für Heinz-Erwin Dahlheimer (CDU), den Ortsbürgermeister von Stedum, ist das ein Grund zur Freude: Seit mehr als zehn Jahren setzt er sich für den Radweg-Bau ein und hat im vergangenen Jahr sogar persönlich bei der Bundestagsabgeordneten Ewa Klamt vorgesprochen, die prompt Hilfe versprach. „Bisher hieß es immer, dafür ist kein Geld da, es gibt wichtigere Projekte“, sagt Dahlheimer.

Für viele Stedumer ist die direkte Verbindung nach Rosenthal allerdings sehr wichtig: „Wenn wir zur Zeit mit dem Fahrrad nach Peine wollen, müssen wir ja entweder über Solschen oder Equord und Schwicheldt. Das ist ein ziemlicher Umweg“, erklärt Dahlheimer. „Deshalb finde ich es hervorragend, dass es jetzt ein Stück weitergeht.“

Trotzdem sollten die Stedumer noch ein wenig Geduld haben - bis der Bau beginnt, wird es wohl noch mindestens drei Jahre dauern. Derzeit laufe erst die Vorplanung, sagt Michael Peuke vom Straßenbauamt in Wolfenbüttel. „Das geht nicht von heute auf morgen, das sind nicht einfach ein paar Striche - da steckt mehr dahinter, als man denkt“, sagt er.

Das Straßenbauamt muss sich mit Polizei, Landwirten und den Behörden vor Ort abstimmen, die Straße vermessen und die Kosten kalkulieren. „Bis die Pläne komplett fertig sind, wird es bis zum Jahreswechsel 2013/2014 dauern“, schätzt Peuke. „Erst dann kann das formelle Planfeststellungsverfahren beginnen, und das dauert in der Regel auch ein bisschen länger als ein Jahr.“ Erst danach kann die Behörde den Grund und Boden kaufen, auf dem der Radweg gebaut werden soll.

sur

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