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RWG Osthannover: Lagerkapazitäten in Mehrum werden ausgebaut

Gesamtumsatz steigt kräftig RWG Osthannover: Lagerkapazitäten in Mehrum werden ausgebaut

Die Raiffeisen-Warengenossenschaft Osthannover (RWG) konnte zusammen mit ihren Tochterunternehmen im Geschäftsjahr 2015/2016 ihren Umsatz um fast 14 Prozent auf 150,4 Millionen Euro steigern.

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300 Landwirte kamen zur Generalversammlung der RWG in Uetze.

Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Kreis Peine/Uetze. Die mehr als 900 landwirtschaftlichen Mitgliedsbetriebe - viele von ihnen aus dem Peiner Land - erhalten eine Dividende von 1,5 Prozent. Das war jetzt bei der Generalversammlung in Uetze zu erfahren.

Grund für dieses „sehr positive“ Ergebnis ist laut Geschäftsführer Wolfgang Wrede vor allem der Anstieg der Erzeugerpreise für Kartoffeln und Zwiebeln sowie der Umsatzzuwachs im Futtermittel- und Getreidegeschäft sowie der Gewinn von Marktanteilen im Pflanzenschutzgeschäft.

In diesem Jahr investiert die RWG kräftig in die Getreidelagerung. So werden die Lagerkapazitäten in Mehrum am Mittellandkanal ausgebaut, in Celle-Altenhagen wurde die ehemalige Dobberkau-Halle gekauft, berichtete Bösch den mehr als 300 anwesenden Landwirten.

„Ich behaupte, wenn die RWG Osthannover und ihre Vorläuferunternehmen nicht schon vor Jahren ihr Augenmerk auf Umschlaglager am Mittellandkanal gelegt hätten, würden wir heute im Getreidegeschäft keine Rolle mehr spielen“, sagte Geschäftsführer Cord Bösch. So habe die RWG in den vergangenen zehn Jahren die gehandelte Getreidemenge auf 160 000 Tonnen verdoppeln können. Wesentlich zum Erfolg beigetragen habe auch der günstige Umrechnungskurs des Euro zum Dollar.

Die Investitionen sowohl im Geschäftsjahr 2015/2016 in Höhe von 1,7 Millionen Euro - darunter auch der Neubau des Saatenzentrums in Sehnde - sowie im aktuellen Geschäftsjahr werden laut RWG-Prokurist Frank Dietrich über Bankdarlehen finanziert, „damit die noch zinsgünstige Situation kaufmännisch sinnvoll genutzt wird.“

Im Geschäftsjahr 2015/2016 erwirtschaftete die RWG einen Überschuss von 624 800 Euro, 64 000 Euro mehr als im Vorjahr. Die Mitglieder werden mit einer Dividende von 1,5 Prozent beteiligt. Für das Geschäftsjahr 2016/17 erwartet die RWG ein Geschäftsergebnis unter dem Niveau der vergangenen Jahre, „aber immer noch positiv“, sagte Bösch.

Wie der Aufsichtsratsvorsitzende Ullrich Kemmer erklärte, bleibe es das Ziel der Genossenschaft, aus eigener Kraft zu wachsen. Das Kennzeichen einer Genossenschaft sei die Bindung an die Mitglieder, die gleichzeitig auch die Kunden sind. „Wichtig ist, dass wir den Kontakt zu unseren Landwirten halten. Je größer ein Gebilde, desto schwieriger wird dies“, so Kemmer.

Auch wenn die RWG weiter wachsen wolle, werde ihr Kerngeschäft die Landwirtschaft bleiben, versicherte Geschäftsführer Bösch. Die RWG mache mehr als 80 Prozent ihres Umsatz mit dem Verkauf der landwirtschaftlichen Produkte ihrer Mitgliedsbetriebe sowie deren Einkauf an Dünger, Pflanzenschutzmitteln, Tierfutter und anderen Betriebsmitteln. „Zudem lagen mehr als 90 Prozent aller Investitionen der vergangenen fünf Jahren im landwirtschaftlichen Bereich.“

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