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Projekttage an der Hauptschule: Schüler sägten, malten und lernten mehr über Mobbing

Hohenhameln Projekttage an der Hauptschule: Schüler sägten, malten und lernten mehr über Mobbing

Hohenhameln. Die Schüler sägten und bohrten, sie malten oder erfuhren in Rollenspielen, wie sie auf Mitschüler wirken. Bei den Projekttagen der Hauptschule Hohenhameln wurden den Schüler abwechslungsreiche Angebote rund um das Motto „Berufe und selbständiges Leben“ geboten. Für drei Tage tauschten die Fünft- bis Zehntklässler in dieser Woche den alltäglichen Schulunterricht gegen facettenreiche Projekte.

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Bei einer Station musste aus Kabeln ein Elch-Geweih gebastelt werden.

Quelle: js

Mit dabei waren auch außerschulische Partner: Ein Team des Nordzucker-Werkes in Clauen versuchte sich mit einer Schülergruppe an Metallverarbeitung. „Wir machen zwei kleine Übungen. Zum einen fertigen die Schüler einen kleinen Schlüsselanhänger aus Messing an“, schildert Gerrit Langhorst, Ausbilder bei Nordzucker. „Außerdem stellen sie einen Flaschenöffner aus Muttern und einer Schraube her.“ Und so wurde gebohrt, gesägt oder zerspant, bis die Stücke fertig wurden.

Den 13 technikinteressierten Schülern gefiel es. „Wir haben viel zu tun, aber es ist echt super“, lobte der Hauptschüler Michel Nowak aus Soßmar. „Es ist mal etwas anderes als Unterricht und eine tolle Abwechslung.“ Der 16-Jährige möchte später Landmaschinenmechatroniker werden. „Da gehören Metallarbeiten auch zum Beruf. Das ist also eine gute Übung.“

Ebenfalls mit einer Abordnung vor Ort: das Pro-Aktiv-Center der Berufs- und Beschäftigungsgesellschaft (BBg) des Landkreises. Sie hatte ein Sozialtraining zum Thema Mobbing für die Schüler der Klassen 5 bis 8 organisiert. „In Rollenspielen stellen sich die Schüler gegenseitig dar“, schildert Diplom-Sozialpädagoge Andreas Fischer. „Und zwar nach dem Prinzip Täter-Opfer-Helfer. So bekommen sie den Spiegel vorgehalten, wie die anderen sie wahrnehmen.“

Die älteren Schüler bis Klasse 10 versuchten sich auch am TÜF-Parcours. Testen-Üben-Fordern ist der Grundgedanke und so malten die Schüler, ordneten Werkzeug die Namen zu oder formten aus Kabeln ein Elch-Geweih.

„Die Schüler können sich ausprobieren, Stärken und Fähigkeiten erkennen - und das ganze ohne Testsituation“, sagt Kathrin Schulz von Pro-Aktiv. Und ihr Kollege Klaus Volkmann fügt hinzu: „Man merkt, dass viele junge Leute nicht sehr viel Erfahrung mit handwerklicher Arbeit haben - aber andere Schüler stellen eben fest: ‚Das geht ja doch.‘ Und das ist gut.“

js

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