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Posaunenchor bildet Nachwuchs selbst aus

Mehrum Posaunenchor bildet Nachwuchs selbst aus

Er spielt beim Dorffest, bei Gottesdiensten und sogar im Hallenbad: Der Posaunenchor Mehrum ist aus dem Dorfleben nicht wegzudenken. Damit dem Verein der Nachwuchs nicht ausgeht, gibt Chorleiter Jürgen Ruppert selbst Musikunterricht.

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Tröten will gelernt sein (von links): Henner Gehrke, Greta Aumann, Ole Habekost, Timo Ruppert und Thees Aumann bekommen Musikunterricht von Posaunenchor-Leiter Jürgen Ruppert.

Quelle: im

Mehrum. „Hänschen klein, ging allein...“ tönt es am Montagabend aus dem evangelischen Gemeindehaus in Mehrum. Auf Flügelhörnern des kirchlichen Posaunenchores üben fünf Kinder das Spielen: Lippen zusammenpressen, pusten und dann auch noch die richtigen Knöpfe drücken – es sieht so einfach aus, aber ein Laie bekommt aus den blechernen Instrumenten kaum einen Ton heraus.

Seit Mai lernen Henner, Greta, Ole, Timo und Thees, Noten zu lesen und ihren Flügelhörnern Töne zu entlocken. Beim Weihnachtsmarkt hatten sie schon ihren ersten Auftritt – nach nur einem halben Jahr Unterricht. Die Kinder können zwar erst fünf oder sechs Noten, „aber damit kann man schon einfache Lieder spielen“, sagt Chorleiter Jürgen Ruppert, der den Nachwuchs zusammen mit seiner Tochter Chiara ausbildet.

Als Ruppert anfing, Posaune zu spielen, ging er seinerseits beim damaligen Chorleiter Reinhard Brinkmann in die Lehre. Derzeit hat der
Posaunenchor 13 aktive Mitglieder, nicht nur aus Mehrum, sondern auch aus Equord – sie alle wurden direkt im Verein ausgebildet. Zwei Jahre dauert die Grundausbildung, dann werden die jungen Musiker in den „großen“ Chor übernommen. „Das ist auch ein Stück kirchlicher Jugendarbeit“, betont Pastor Werner Bähr – und das seit mehr als 70 Jahren: 1939 wurde der Posaunenchor gegründet.

In diesem Jahr haben die Musiker vielleicht den einen oder anderen Auftritt zusätzlich – schließlich ist 2012 das „Jahr der Kirchenmusik“. Laut Bähr sollen die Gemeinden versuchen, Kirchenmusik nach draußen zu tragen. In Mehrum passiere das längst, so der Pastor: „Der Chor gibt schließlich jedes Jahr ein Konzert im Hallenbad – bei gefühlten 40 Grad.“

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