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Panisches Orchester „rockte“ den Saal

Hohenhameln Panisches Orchester „rockte“ den Saal

Ungewöhnliche Ideen, norddeutsche Heimatlieder und viel Enthusiasmus – fertig war das Erfolgskonzept für den zweiten Niedersächsischen Abend im Dorfgemeinschaftshaus in Hohenhameln mit dem Panischen Orchester.

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„Rockte“ den Saal in Hohenhameln: Das Panische Orchester im Dorfgemeinschaftshaus.

Quelle: im

Hohenhameln. „Innerhalb von zwei Wochen war der Saal restlos ausverkauft“, freute sich Wilhelm Hilker vom Organisatorenteam des Panischen Orchesters. Dieses Orchester zeigte, dass Musik auch ohne professionelle Instrumente funktioniert und begeistert. Gießkannen, Waschbrett und Rasselstock ergänzt durch Gitarren, Mundharmonika, Tamburin und originelle Stimmen sind das Handwerkszeug der Künstler aus Hohenhameln. So bekamen alte norddeutsche Lieder den richtigen Schwung. Mimik und Gestik der Akteure unterhielten das Publikum ebenso prächtig. Bereits beim dritten Titel „rockte der Saal“. Die Superstimmung hielt bis zum Schluss. Charmant und nie um einen flotten Spruch verlegen, führte Udo Aschemann durch den Abend.

Eine pfiffige Einlage boten die Tanzmädels aus Adlum, auch witzige Texte plattdeutscher Mundart fehlten nicht.

Ein Höhepunkt des Abends waren „Tram tau“, die singenden Radfahrer aus Bortfeld. Sie brachten mit Shantys und Heimatliedern den Saal kräftig zum Schunkeln und wurden stehend mit Ovationen gefeiert. Ihre kräftigen klaren Männerstimmen, die lustige Art durchs Programm zu führen und die gelungene Musikauswahl ließen das Publikum mehrere Zugaben fordern.

Den „Glanz in die Augen“ der weiblichen Zuschauer brachte dann Helmut Ruthemann. Er legte in der ersten rollenden Disco der Welt, einem Uralt-Kinderwagen mit Grammofon, Platten von Rudi Schurike auf. Bei den „Caprifischern“ forderte er augenzwinkernd ein Seufzen der Damen ein und bekam es.

Das Panische Orchester ließ den Abend stimmungsvoll ausklingen. Mit „Dat du min Leevsten bist“ bewiesen die Musiker ihre Klasse und begeisterten zum Schluss noch einmal die Zuhörer. Ein gelungener Abschluss des mehr als dreistündigen „offiziellen Teils“ war das gemeinsame Singen von „Kein schöner Land“.

Belohnt wurden die Akteure mit minutenlangem stürmischen Applaus und der Abringen des Versprechens für eine Wiederholung des Abends im nächsten Jahr.

gs

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