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Panisches Orchester in der Pätzoldschen Scheune

Hohenhameln Panisches Orchester in der Pätzoldschen Scheune

Hohenhameln. „Was ist eigentlich an diesen neun Musikanten panisch?“, fragten sich schon zur Pause etliche Zuhörer, erlebten sie doch gerade in der Pätzoldschen Scheune ein adventlich-weihnachtliches Konzert, das alle Facetten beneidenswerter Hausmusik beinhaltete - einschließlich des wärmenden Punschs.

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Das Panische Orchester musizierte leidenschaftlich in der Pätzoldschen Scheune.

Quelle: Isabell Massel

Bewusst hatte das Panische Orchester diese rustikale, ungeheizte Umgebung gewählt, um nicht etwa wie viele andere Veranstaltungen weihnachtliche Stimmung vorzugaukeln - nein, das wieder zu Ende gehende Jahr im Zusammenhang mit der nahenden Ankunft Christi wurde greifbar. In unvergleichlich konzentrierter, inniger Atmosphäre schufen die Ausführenden durch ihr authentisches Musizieren und gelebtes Vortragen ausgewählter Texte bei sich selbst und den Zuhörenden eine tiefgreifende Primärreflektion auf das willkommene, eigentliche Weihnachtsgeschehen.

Alle Advents- und Weihnachtsmelodien - zumeist auf der Basis der deutschen Sprache - waren bekannt und luden zum stillen Mitsummen oder tatkräftigen Mitsingen ein. Das Orchester unter der Leitung von Marion Hey musizierte inspirierend und außerordentlich vielseitig. Die Männersektion um Organisator, Gitarrist und Flötenspieler Wilhelm Hilker, dem nicht minder engagiert Dietmar Körner (unter anderem auf der Mundharmonika), Willfried Hey (immer wieder rhythmische Akzente auf den Bongos und zwei Gießkannen setzend) und Moderator Udo Aschemann, brachte sich auch bei allen 13 Stücken stets mit singender Überzeugung ein.

Auf gleichem Niveau agierte singend und spielend die Frauengruppe: Zusammen mit der Leiterin fungierte sie nicht nur in den Präludien mit mehrstimmigen Blockflötenklang, als sichere Vokalsolistin (Heide Aschemann), ebenfalls souveräne Gitarristin (Uta Hilker) als Triangel-Spezialistin (Brigitte Fabel) und als freudvolles Aushängeschild des Orchesters (Angelika Körner).

So mag es denn die eigen- und einzigartige instrumentale Zusammensetzung sein, weshalb dieses liebenswerte Orchester den Zusatz „panisch“ in seinen Namen integriert hat. Keinesfalls kann sich die Semantik des Wortes auf „angsterfüllt“ oder „kopflos“ beziehen; vielmehr - und dann stimmt plötzlich der Begriff - verifiziert das Ensemble den Wortinhalt „leidenschaftlich“: Gerade dieser Wesenszug ließ sich vielfach nachempfinden - in den fröhlichen wie in den besinnlichen Teilen einer verkündenden und überaus gelungenen Hausmusik.

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