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PEG hat Hallenruine abreißen lassen

Hohenhameln PEG hat Hallenruine abreißen lassen

Stedum. Zwei Jahre nach dem Großbrand auf dem Gelände der Peiner Entsorgungsgesellschaft (PEG) ist die von dem Feuer betroffene Halle abgerissen worden. Das bestätigte Geschäftsführer Olaf Eckardt auf PAZ-Anfrage.

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Blick auf das PEG-Gelände in Stedum: In der Bildmitte, wo sich der Bauzaun befindet, stand vorher die Halle.

Quelle: oh

Dass die rund 1300 Quadratmeter große Halle erst jetzt, mehr als zwei Jahre nach dem Brand, abgerissen wurde, sei der Neugestaltung des Geländes geschuldet, schildert Geschäftsführer Eckardt. Ursprünglich habe man Teile der Halle, in der Hausmüll umgeschlagen sowie gelbe Säcke gelagert wurden, weiter nutzen wollen, doch im Sommer vergangenen Jahres kam man zu der Erkenntnis, dass der Erhalt unmöglich sei.

Stattdessen soll nun eine neue Halle gebaut werden, allerdings weit kleiner als die bisherige: Nur 170 Quadratmeter soll die neue Umschlaghalle groß sein. Sie wird aus Lüra-Stellwänden errichtet. „Wir hatten bei dem Brandfall das Problem, dass wir an das Material nicht herankamen und aus der Entfernung löschen musste. Zudem musste ein Abrissbagger anrücken“, erklärt der Geschäftsführer. Die neuen Stellwände könnten dagegen im Brandfall einfach mit einem Radlader von außen auseinandergezogen werden, „sodass niemand hinein muss“.

Ebenfalls verbessern will die PEG die Löschwassersituation. „Wir hatten ja den Schaden durch den Abgang von Löschwasser in Equord“, blickt Eckardt zurück (siehe Info-Kasten). Deshalb soll nun ein zusätzliches Löschwasserbecken errichtet werden, damit dort mehr Löschwasser auf dem Gelände aufgefangen werden kann. Zudem soll dort auch die Versorgung mit Löschwasser verbessert und ein Graben verlegt werden.

Die neue Halle sei bereits beim Gewerbeaufsichtsamt und beim Landkreis beantragt, man befinde sich derzeit im Verfahren.

So lange die neue Halle noch nicht steht, wird der Hausmüll im Bereich der Deponie umgeschlagen. Die gelben Säcke würden direkt in die Sortieranlage nach Watenbüttel gebracht.

Die Maßnahmen im Zuge des neuen Brandschutzkonzeptes sollen laut Eckardt in diesem Jahr umgesetzt werden. Zu den Kosten wollte sich der PEG-Geschäftsführer nicht äußern.

mir

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