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PEG-Betriebsleiter muss wegen Großbrandes zahlen

Stedum PEG-Betriebsleiter muss wegen Großbrandes zahlen

Stedum/Hildesheim. Der Großbrand auf dem Gelände der PEG bei Stedum hat juristische Konsequenzen.

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Im September 2013 stand eine Mülllagerhalle der PEG in Stedum in Brand, die Feuerwehr musste tagelang löschen.

Quelle: A

Zwar wurden die Ermittlungen wegen Verdachts der fahrlässigen Gewässerverunreinigung gegen den PEG-Betriebsleiter (Name ist der Redaktion bekannt) eingestellt - aber nur gegen Zahlung einer Geldauflage.

Im September 2013 war in einer Halle auf dem Gelände der Peiner Entsorgungsgesellschaft (PEG) bei Stedum ein Feuer ausgebrochen. Die dort überwiegend gelagerten gelben Säcke brannten lichterloh, erst Tage später konnte die Feuerwehr die Flammen endgültig löschen. Löschwasser floss nach Equord, mindestens der Gillteich kippte deswegen um - Tausende Fische starben. Die PEG wurde schnell tätig, ließ das Wasser aus dem Teich abpumpen und später den Schlamm ausbaggern. Ökologisch scheint sich die Sache zu normalisieren - doch jetzt folgen juristische Konsequenzen für den PEG-Verantwortlichen.

Zwar wollte sich der zuständige Oberstaatsanwalt Christian Gottfriedsen nicht zum Beschuldigten direkt äußern, über den Sachverhalt gab er Auskunft. „Zum Zeitpunkt der Einstellung war der Stand der Ermittlungen so weit, dass das Verschulden des Betriebsleiters nicht mit einer solch hohen Sicherheit festgestellt werden konnte, dass es für eine gerichtliche Verurteilung ausgereicht hätte. Es war aber ein Verdachtsgrund erreicht, dass Anklage hätte erhoben werden können“, sagte Gottfriedsen auf Anfrage. Wie die PAZ jetzt erfuhr, erhielt der PEG-Betriebsleiter bereits im September einen Brief des Hildesheimer Oberstaatsanwalts, in dem die Einstellung gegen Zahlung der Geldauflage angeboten wurde.

Für die Einstellung gegen Auflage hätten einige Gründe gesprochen, erläutert Gottfriedsen: „Gesichtspunkte, die eine Rolle spielen, waren zum Beispiel, dass der Schaden bereits behoben war, das Verschulden verhältnismäßig gering und dass der Beschuldigte strafrechtlich vorher nicht in Erscheinung getreten ist.“

Auf eine ausführliche Presseanfrage der PAZ antwortete Olaf Eckardt, Geschäftsführer der PEG: „Zum Ermittlungsverfahren gegen einen Mitarbeiter der PEG wegen fahrlässiger Gewässerverunreinigung teile ich Ihnen mit, dass der Vorgang der Geschäftsleitung bekannt ist.“ Das Ermittlungsverfahren sei abgeschlossen und eingestellt worden. „Über weitere Details, wie die personalrechtliche Aufarbeitung des Geschehens bei der PEG, werden wir aus Gründen des persönlichen Schutzinteresses keine Auskünfte erteilen.“ Auch, ob die Geldauflage vom Betriebsleiter selbst oder der PEG beglichen wurde, ließ er unkommentiert.

js

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