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Offener Brief an Umweltminister Wenzel: Equorder hoffen auf „energisches Eingreifen“

Equord Offener Brief an Umweltminister Wenzel: Equorder hoffen auf „energisches Eingreifen“

Equord. Der stellvertretende Equorder Bürgermeister Günter Strube (CDU) und der Bürger Jürgen Rehnelt haben einen offenen Brief an Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel geschrieben.

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Ist und bleibt Thema: Der stinkende Kuhteich erhitzt die Gemüter. Stellvertretender Ortsbürgermeister Günter Strube und Bürger Jürgen Rehnelt wenden sich in einem offenen Brief an den niedersächsischen Umweltminister Stefan Wenzel, der sich vor Kurzem zu den Teichen äußerte.

Quelle: js

Der Grünen-Politiker hatte sich im Namen der Landesregierung zu Deponie-Brand und Fischsterben geäußert. Die nötigen Maßnahmen für eine Sanierung seien umgesetzt, zumindest eingeleitet oder stünden kurz vor der Umsetzung - ein Einwirken der Landesregierung sei nicht vorgesehen.

An den Landesminister gerichtet schrieben Rehnelt und Strube: „Zu unserem Erstaunen und zu unserer Enttäuschung mussten wir feststellen, dass Sie größtenteils die kritikwürdigen Positionen des Landkreises Peine übernehmen.“ Die beiden hoffen unter anderem weiterhin, dass sich Mitarbeiter des Umweltministeriums vor Ort ein Bild machten.

Die BI für Umwelt kämpfe keineswegs gegen das Recyclingszentrum als solches, sondern lediglich für eine „durchgreifende Verbesserung der dortigen Anlage“ - beispielsweise ein neues Brandschutzkonzept.

Außerdem sei der Gillteich entgegen Äußerungen der Landkreis-Verantwortlichen nicht von der Umgebung getrennt, sondern drücke „seine Giftfracht“ in die umliegenden Böden. Das habe das Hildesheimer Unternehmen Fischer Baugrunduntersuchungen ergeben. Diese Ergebnisse seien „vom Landkreis geheim gehalten worden“, sagen Strube und Rehnelt. Ergebnisse, dass das Wasser aus Gill- und Kuhteich nicht gefährlich sei, erklären sich die beiden wie folgt: „Nur Tage nach dem Brand- und Vergiftungsereignis gab es Starkregen.“ Die Aussagekraft der Analyse, die der Kreis in Auftrag gegeben habe, sei demnach fraglich.

„Fehlschläge, Fehlentscheidungen und Verzögerungen führen dazu, dass die betroffenen Equorder Bürger das besinnliche Weihnachtsfest in stinkender Umgebung verbringen müssen“ - das sei nicht hinnehmbar, sagen Rehnelt und Strube und hoffen auf „energisches Eingreifen“ von Niedersachsens Umweltminister.

js

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