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Offene Pforte im Kunsthof Mehrum: Wenn Kunst und Garten eine Einheit bilden

Mehrum Offene Pforte im Kunsthof Mehrum: Wenn Kunst und Garten eine Einheit bilden

Mehrum. Unter dem Motto „Begegnungen der Kulturen - so nah und doch so fern?“ gaben vier professionelle Künstler am Pfingstwochenende im Kunsthof Mehrum einen Einblick in ihre facettenreiche Arbeit. Bei strahlendem Sonnenschein fanden rund 1000 Besucher aus dem Raum Peine, Hildesheim, Braunschweig und Hannover den Weg in den Garten vom Kunsthof-Kulturmanager Pieper Schiefer, der sich sehr über die positive Resonanz zur Offenen Pforte freute.

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Künstler Lune Ndiaye mit einem seiner Bilder.

Quelle: rb

Inmitten vom satten Grün des 2800 Quadratmeter großen Landhausgartens saß der Steinbildhauer Caleb Munemo, der entspannt mit seinem Strohhut die schlendernden Besucher beobachtete, die staunend seine sogenannten Shona-Skulpturen unter die Lupe nahmen. Als er schließlich nach seinem Lieblingsstück gefragt wurde, ging er rasch und voller Vorfreude zu einer Skulptur, die eine Mutter und ihr Kind darstellte. „Als ich zuerst den unbearbeiteten Stein gesehen habe, kam mir sofort die Idee, eine Frau daraus zu machen. Als die Hälfte der Skulptur fertig war, entschied ich mich erst Wochen später dazu, eine zweite Frau herauszuarbeiten“, erklärte Munemo seine Arbeit und fügte wortmalerisch hinzu: „Steinbildhauerei ist, wie eine Banane zu schälen, erst das Innere ist schön.“

Lune Ndiayes Bilder entstehen ähnlich aus der Leere heraus. Er sagte: „Eine Idee kommt mir erst beim Malen. Aber schon nach kürzester Zeit weiß ich, was ich mit dem Bild zum Ausdruck bringen möchte.“ So hat Ndiaye bereits mehrere fantasievolle Kunstwerke geschaffen, die meist eine Geschichte über Liebe und Hoffnung erzählen.

„Bislang hat jeder der vier professionellen Künstler mindestens ein Werk verkauft. Und das hat was zu bedeuten, denn die kosten zwischen 350 und 1200 Euro“, freute sich der Kulturmanager während des Kunstevents.

Ebensolche Freude bereitete ihm auch der Auftritt der exotischen Band Universal Sound Projekt, die die Besucher am Sonntag mit ungewöhnlichen Instrumenten wie der Kalimba begeistern konnte.

mgb

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