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Nordzucker: „Ertragslage nicht zufriedenstellend“

Hohenhameln Nordzucker: „Ertragslage nicht zufriedenstellend“

Die Hauptversammlung der Nordzucker AG, zu der auch das Zuckerwerk in Clauen gehört, stand unter dem Motto „Den Übergang gestalten“. Ein herausforderndes Geschäftsjahr mit einem angespannten Marktumfeld und der bevorstehende Umbruch auf dem europäischen Zuckermarkt bildeten den thematischen Rahmen.

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Die Zuckerfabrik in Clauen.

Quelle: Julian Stratenschulte

Rund 200 Aktionäre besuchten die Hauptversammlung der Nordzucker AG in der Braunschweiger Stadthalle. Die wichtigsten Punkte: Eine Dividende von 0,10 Euro pro Aktie wurde genehmigt, die Schaffung eines genehmigten Kapitals wurde gebilligt, die Verkleinerung des Aufsichtsrates beschlossen und Aufsichtsrat sowie Vorstand entlastet. Zudem wurde vereinbart, dass Wachstumschancen genutzt werden sollen.

Hans-Christian Koehler, Aufsichtsratsvorsitzender, unterstrich die Bedeutung von Effizienz und Wachstum für die Zukunft: „Nordzucker steuert finanziell stark und gut vorbereitet in den neuen EU-Markt ohne Zuckerquoten und Rübenmindestpreise.“ Dazu seien der Fokus auf Effizienz in allen Bereichen sowie die Sicherung des Rübenanbaus durch neue attraktive Vertragsmodelle im Konzern richtungsweisende Schritte.

Vorstandsvorsitzender Hartwig Fuchs erklärte, dass das abgelaufene Geschäftsjahr zwar besser als erwartet zu Ende gegangen, die Ertragslage aber nicht zufriedenstellend sei: Im Geschäftsjahr 2015/16 verringerte sich der Umsatz um mehr als 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch beim operativen Ergebnis gab es einen deutlichen Rückgang, man blieb aber in der Gewinnzone.

Für das Geschäftsjahr 2016/17 wird von einer Umsatzentwicklung leicht über dem Vorjahr bei einem gleichzeitig erheblich besseren Ergebnis ausgegangen.

Das Unternehmen will weiter wachsen. „Stehenbleiben reicht nicht“, erklärte Hartwig Fuchs. Die Versammlung bekräftigte diesen Kurs. Die Amtszeit der Aufsichtsratsmitglieder Gerhard Borchert (Landwirt, Brome), Hans-Theo Jachmann (Syngenta) und Matts Rosendahl (Berater) endete turnusmäßig. Gerhard Borchert und Hans-Theo Jachmann wurden im Amt bestätigt. Neu gewählt wurde Dr. Carin-Martina Tröltzsch (DuPont Deutschland).

wos

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