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Nordzucker-Beschäftigte fahren zum Warnstreik

Braunschweig/Clauen Nordzucker-Beschäftigte fahren zum Warnstreik

Braunschweig/Clauen. Aus Protest gegen das bisherige Angebot der Arbeitgeber demonstrieren am kommenden Montag, 27. Juni, Beschäftigte aus der niedersächsischen Zuckerindustrie für höhere Löhne.

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Die NGG fordert für die Beschäftigten ein Lohn-Plus von 4,5 Prozent über ein Jahr.

An einem Warnstreik vor der Firmenzentrale der Nordzucker AG in Braunschweig beteiligen sich auch Beschäftigten aus der Zuckerfabrik Clauen. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit.

„Die heimischen Beschäftigten fordern ihren verdienten Anteil am Umsatz in der Zuckerindustrie. Die Arbeitgeber haben in drei Verhandlungsrunden aber gerade einmal eine Lohnerhöhung von 1,4 Prozent in diesem und 1,4 Prozent im nächsten Jahr angeboten“, sagt Manfred Tessmann. Der Geschäftsführer der NGG Süd-Ost-Niedersachsen spricht von einer „unverschämten Offerte“, die weit hinter den Tarifabschlüssen anderer Branchen zurückbleibe.

Für die Beschäftigten in der deutschen Zuckerindustrie fordert die NGG ein Lohn-Plus von 4,5 Prozent über ein Jahr. „Davon würden allein im Nordzucker-Werk Clauen rund 160 Menschen profitieren. An allen deutschen Standorten sind es fast 1300 Beschäftigte“, so Tessmann. Mit dem Warnstreik beim zweitgrößten Zuckerhersteller Europas solle jetzt der Druck erhöht werden. Am kommenden Donnerstag findet die entscheidende vierte Verhandlungsrunde zwischen NGG und Arbeitgebern in Hannover statt.

„Die Zucker-Bosse behaupten dreist, die Arbeitnehmer verdienten schon jetzt zu viel. Dabei verweisen sie gern auf das Ende der Quotenregelung ab 2017, mit der die staatliche Rüben-Förderung und der Schutz der heimischen Zuckerproduktion auslaufe“, erklärt Tessmann. In Wahrheit stehe die Branche aber auf wirtschaftlich soliden Beinen.

„Spezialisierte Fachkräfte in der Ernährungsindustrie müssen für ihre Leistung auch weiterhin angemessen bezahlt werden.“ Statt an den Löhnen der Beschäftigten zu sparen, sollten die Zucker-Chefs lieber ihre Profit-Gier drosseln, so der Gewerkschafter.

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