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Niedriger Wasserstand im Pfannteichbad

Hohenhameln Niedriger Wasserstand im Pfannteichbad

Hohenhameln. Ein kleines Idyll ist das Pfannteichbad in Hohenhameln, das bei sommerlichen Wetter zum Baden einlädt. Allerdings ist der Wasserstand niedriger als in früheren Jahren. Der Fünf-Meter-Turm kann derzeit gar nicht genutzt werden.

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Gerhard Bankes, Bad-Pächterin Margarete Seifer und Schwimmbad-Aufsicht Carsten Meyer mit Badegästen.

Quelle: wos

Beim Pfannteichbad handelt es sich um ein Naturschwimmbad. „Das Wasser hat keinen Zulauf, es fließt also kein Wasser nach. Gespeist wird der Teich nur vom Regenwasser“, erklärt Gerhard Bankes, der ehemalige Bürgermeister von Hohenhameln, der sehr an der Attraktivität des Bades interessiert ist.

„Ich habe die Befürchtung, dass die potenziellen Badegäste sonst auf Anlagen in der Umgebung ausweichen, es irgendwann heißt, es käme ja keiner mehr ins Pfannteichbad und deshalb die Schließung im Raum steht“, erklärt Bankes.

Die langjährige Pächterin Margarete Seifert erinnert sich, dass es dieses Problem schon in der Vergangenheit mindestens einmal gegeben hat. „Damals wurde Wasser aufgefüllt“, weiß sie zu berichten.

Hohenhamelns Bürgermeister Lutz Erwig kann die Aufregung nicht verstehen: „Mitarbeiter des Bauhofs haben wie in jedem Jahr vor Beginn der Freibad-Saison mit Frau Seifert einen Rundgang über die Anlage gemacht. Dabei kam auch der Wasserstand zur Sprache, der bereits im vergangenen Jahr recht niedrig war. Man war aber einvernehmlich zu dem Schluss gekommen, dass der Pegel ausreichend hoch sei und keine Maßnahmen ergriffen werden müssen“, sagt Erwig.

Seither sei der Wasserstand allerdings wieder gesunken und schwankt zudem. Generell sei der Wasserstand abhängig von langfristigen Niederschlägen, bestätigt der Bürgermeister.

Man beobachte die Entwicklung genau. Kurzfristig Abhilfe zu schaffen sei aber aufgrund der Komplexität der Zusammenhänge nicht möglich. „Man braucht erhebliche Wassermengen, um ein messbares Ergebnis zu erzielen. Das ist nicht mal so eben gemacht. Wo soll das Wasser in entsprechender Qualität entnommen werden? Wie kommt es ins Bad? Wie nachhaltig wäre so eine in jedem Fall kostenintensive Maßnahme?“, nennt Erwig Beispiele für zahlreiche Fragen, die im Vorfeld geklärt werden müssten.

wos

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