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Neuer Sozialarbeiter für Flüchtlingsarbeit

hohenhameln Neuer Sozialarbeiter für Flüchtlingsarbeit

Hohenhameln. Er kümmert sich um Alltagsprobleme von Flüchtlingen, organisiert, unterstützt: Achim Meyer ist seit Anfang April der neue Sozialarbeiter für Flüchtlingsarbeit der Gemeinde Hohenhameln.

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Neu bei der Gemeinde: Diplom-Sozialarbeiter Achim Meyer unterstützt die Flüchtlinge in Hohenhameln.

Quelle: oh

Der Diplom-Sozialarbeiter hilft, wenn die Kinder der Flüchtlinge Kita- oder Schulplatz brauchen, er hilft bei Behördengängen und bei ganz banalen Dingen, erklärt zum Beispiel welche Mülltonnen denn jetzt eigentlich zur Wohnung der Flüchtlinge gehört. Es ist eine Teilzeitstelle, 19,5 Stunden die Woche. 39 Flüchtlinge wohnen derzeit in der Gemeinde, bis Ende des Jahres werden es rund 80 sein. Die meisten kommen aus dem ehemaligen Jugoslawien und Albanien, viele Familien sind dabei. „Sie kommen oft wegen eines Unglücks in der Heimat, weil sie auch um ihr Leben fürchten“, erzählt Meyer. Auch Perspektivlosigkeit könne ein Grund sein.

Von Ressentiments gegenüber Flüchtlingen hält der 43-Jährige selbstverständlich nichts. „Man muss sich nur mal selbst fragen: Was müsste passieren, damit ich meine Heimat verlasse?“ Die Antwort ist so einfach wie überzeugend: „Ohne Not verlässt niemand gerne seine Heimat.“ Ohnehin sei es wichtig, Hemmschwellen abzubauen - „und das geht am allerbesten durch gegenseitiges Kennenlernen. Der Königsweg ist, in Kontakt miteinander zu treten.“

Der Umgang mit den Flüchtlingen umfasse viele Punkte, die die Soziale Arbeit ausmachen, erzählt Meyer: „Meine neue Aufgabe ist unheimlich reizvoll. Sie beinhaltet Netzwerkarbeit, Beziehungsarbeit mit den Flüchtlingen, Umgang mit ehrenamtlichen Helfern.“ Ein Beispiel für erfolgreiches ehrenamtliches Engagement sei der Generationenhilfeverein, bei dem schon der eine oder andere Flüchtling aktiv ist. Gleiches gelte für Sportvereine, auch Kirchengemeinde und Rotes Kreuz seien neben anderen mögliche Unterstützer in der Flüchtlingsarbeit. Das sei auch nötig, denn: „Es ist eine Aufgabe, die nur gemeinsam gut gelingen kann.“

js

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