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Neuer Ortskern soll wieder alt aussehen

Hohenhameln Neuer Ortskern soll wieder alt aussehen

Umgestaltung im Retro-Look: Nach der Dorferneuerung soll Hohenhameln aussehen wie früher. Der Ortskern soll im dorftypischen Stil saniert werden.

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Hohenhamelns Ortsbürgermeister Gerhard Bankes (CDU), Bürgermeister Lutz Erwig (SPD) und Armin Brandes, stellvertretender Leiter des Fachbereichs Bauen, schauen sich am Zimmerplatz um. Die ersten Ideen zur Umgestaltung gibt es bereits.

Quelle: sur

Hohenhameln . Erste Ideen dafür hat der Arbeitskreis Dorferneuerung gesammelt: Die Mitglieder wünschen sich schönere Plätze, ruhigere Straßen und mehr Grün.
Besonders hitzig diskutieren sie darüber, ob der Zimmerplatz und die Grünanlage an der Straße „In der Bründeln“ umgestaltet werden sollen. Einige Arbeitskreis-Mitglieder wünschen sich, dass die Verbindung von Hahnendamm und Marktstraße für Autos gesperrt wird. Dort sollen nur noch Busse durchfahren dürfen. Der Zimmerplatz würde dadurch ruhiger – und könnte als Platz zum Verweilen genutzt werden.

Bei dem Treffen gab es auch Widerspruch: Der Platz werde nicht angenommen, niemand wolle an der Bundesstraße sitzen, hieß es. Viel besser eigne sich die Grünanlage „In der Bründeln“, wo sich auch ein Spielplatz befindet. Laut Bernd Bothmer vom Fachbereich Bauen müsste dort nicht viel verändert werden – eine „vernünftige Sitzgarnitur“ und vielleicht neue Spielgeräte würden ausreichen.

Bei einer Ortsbegehung hat der Arbeitskreis etliche Verbesserungsvorschläge zusammengetragen: Unter anderem könnten an der Straße „Bierberger Tor“ Bäume ersetzt werden, die nicht ins Ortsbild passen. An der Hohen Straße könnten neue Laternen aufgestellt werden, und der Parkplatz vor dem Dorfgemeinschaftshaus könnte neu gestaltet werden.

Gemeinsam mit dem Planungsbüro Grontmij/GfL erstellt der Arbeitskreis einen Dorferneuerungsplan mit Empfehlungen zur Gestaltung des Ortskerns. Anhand dieses Plans legt die Behörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften die Höhe der Fördermittel fest. Für öffentliche Projekte beträgt der Zuschuss 50 Prozent der Nettokosten, die andere Hälfte und die Mehrwertsteuer zahlt die Gemeinde selbst.

Laut Armin Brandes, dem stellvertretenden Leiter des Fachbereichs Bauen, soll der Plan bei der jüngsten Ratssitzung in diesem Jahr beschlossen werden. Bei einer Bürgerversammlung soll er öffentlich vorgestellt werden.

Susann Reichert

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